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Im Landkreis Mayen-Koblenz, unweit des Nürburgrings, liegt Münk. Umgeben von viel Wald haben die rund 250 Einwohner ihre Ruheoase gefunden.

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1347 wurde der Ort Münk als Munkebach zum ersten Mal erwähnt. Der waldreiche Ort gehörte jahrhundertelang den Grafen von Virneburg, bevor diese ausstarben. Unter napoleonischer Herrschaft war der Ort Teil der französischen Verwaltung. Obwohl 1922 ein Wirbelsturm fast das ganze Örtchen beschädigte, hat es sich wieder gut gemacht.

 Gerd Retterath, Münk (Foto: SWR)
Bis aus seinen Tannenbäumen stattliche Weihnachtsbäume werden, muss Gerd Retterath viel Zeit und Pflege in seine Bäume stecken. Bild in Detailansicht öffnen
Die Viehtränke weist noch heute auf die sehr landwirtschaftlich geprägte Ortsgeschichte hin. Bild in Detailansicht öffnen
Das Heiligenhäusschen, so heißt es in Münk, baute einst der Vater von Dorothea Büsch. Die Privatkapelle ist ein Ort zu dem die Menschen noch heute gerne kommen. Bild in Detailansicht öffnen
Dorothea Büsch kümmert sich heute um die kleine Kapelle, denn hier fühlt sie sich auch ihrer verstorbenen Mutter nahe. Bild in Detailansicht öffnen

Der christliche Glaube spielt in Münk eine gewisse Rolle: eine Privatkapelle wird gepflegt, der hochbetagte Küster liebt sein Amt in Sankt Hubertus ganz innig. Auch Weihnachtsbäume werden hier großgezogen. Und sogar die neue Gebäudereinigungsfirma hat einen festen Glauben: daran, dass Münk der richtige Firmensitz ist.

Karte Münk (Foto: SWR)
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