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Ein Film von Jennifer Lindemann

Die Eifelgemeinde liegt im Landkreis Trier-Saarburg und ist ein Ortsteil von Welschbillig.

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Rund 140 Menschen wohnen in der kleinen Ortsgemeinde, die noch relativ jung ist. Die Anfänge von Träg als Streusiedlung liegen nur rund 200 Jahre zurück. Vor einhundert Jahren war das Dorf nur über Feldstraßen zu erreichen. Bis in die Nachkriegszeit fehlte es in Träg an grundlegender öffentlicher Infrastruktur.

Träg in Bildern

Hierzuland Träg, Ortsansicht (Foto: SWR)
Träg liegt idyllisch eingebettet zwischen den Hügeln der Südeifel und ist von Streuobstwiesen umgeben. Bild in Detailansicht öffnen
Hier ist die Natur nie weit. Das hat Michael Olk schon als Kind begeister und er versucht das an seine Töchter weiterzugeben. Bild in Detailansicht öffnen
Kurze Wege zu den Nachbarn machen's möglich. Hildegard Olk, die Kuchenbäckerin der Straße, bringt ihrer Schwägerin selbstverständlich ein Stück vorbei. Bild in Detailansicht öffnen
In dieser Jahreszeit gibt es in der Viez-Kelterei viel zu tun. Täglich werden Äpfel geliefert, die zu Apfelwein verarbeitet werden. Bild in Detailansicht öffnen

Nach dem Krieg bekam die Ortschaft Strom- und Wasseranschluss und die Straßen wurden asphaltiert. Seit rund 20 Jahren ist Träg ein eigenständiger Ortsbezirk in der Mehrortsgemeinde Welschbillig. Ab 2005 wurde Träg modernisiert und kanalisiert - die Straßen bekamen eigene Namen.

In der Welschbilliger Straße steht das älteste Haus in Träg: Das so genannte Dienhardshaus wurde 1847 erbaut. Die Bewohner in der Welschbilliger Straße sind sehr bodenständig und heimatverbunden. Fast alle sind in der Straße groß geworden, dort wohnen geblieben oder wieder zurückgekehrt. Sie lockt die Nähe zur Natur und die Nähe zu ihrer Familie - fast alle in der Straße sind miteinander verwandt.

Hierzuland Träg, Kartenansicht (Foto: SWR)
Kartenansicht von Träg
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