Schmitterhof in Lohnsfeld

Ein Film von Harald Hort

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Lohnsfeld - Ortsansicht (Foto: SWR, SWR -)
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Im Nordpfälzer Bergland, nicht weit vom Donnersberg und neben der Autobahn Mainz-Kaiserslautern, liegt Lohnsfeld. Im Jahr 1190 war von dem Dorf erstmals die Rede. Nach der französischen Revolution gehörte es zu Frankreich, später zu Bayern. Seit 1946 dann zu Rheinland-Pfalz. Knapp 1.000 Menschen leben heute hier. Aber nicht nur im eigentlichen Ort. Außerhalb gibt es noch drei weitere Wohnplätze. Einen davon, nämlich den Schmitterhof, hat "Hierzuland" besucht.

Lohnsfeld - Schmitterhof (Foto: SWR, SWR -)
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Seit dem 16. Jahrhundert hat sich aus einer Schmiede, von der heute nichts mehr existiert, ein kleines Dörfchen entlang einer einzigen Straße herausgebildet. Die Häuser hat man einfach durchnummeriert. Es gibt einen Glockenturm statt einer Kirche und seit neuestem ein winziges Gemeindehaus.

Etwa 180 Menschen nutzen die Abgeschiedenheit des Schmitterhofs, um ganz sie selbst zu sein: Hier steht das wohl kleinste richtige Hotel. Eingerichtet in einem historischen Zirkuswagen. Hoteldirektorin ist Doris Stierner, die den seltenen Wagen ihren Nachbarn abgekauft hat, die vor Jahren selbst darin lebten.

Lohnsfeld - in der Pfalz (Foto: SWR, SWR -)
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Es gibt einen Lehrer, der jedes Jahr am 11.11. zum Fastnachtssitzungspräsidenten wird und gleichzeitig "Jugendbüttenrednerausbilder für ganz Deutschland" ist. Außerdem kann man im Schmitterhof seinen Pudel frisieren und sein Pferd beschlagen lassen oder ökologisch unbedenkliches Bio-Tierfutter kaufen. Und das ist längst noch nicht alles.

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