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Ein Film von Katrin Vetters

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Esthal_Ortsbild (Foto: SWR, SWR -)
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Sie verläuft am nördlichen Rand von Esthal, nah am Wald, und ist eine Sackgasse: die Entengasse. Dicht bebaut mit Einfamilienhäusern, viele aus dem typischen roten Pfälzer Sandstein, wirkt die Entengasse auf den ersten Blick unauffällig und bescheiden. Woher die Entengasse ihren Namen hat, ist nicht leicht herauszufinden. Karl-Heinz Kaiser, der hier seit seiner frühen Kindheit lebt, erinnert sich, dass es früher einen Feuerwehrteich in der Nähe gab - und vielleicht auch Enten.

die "Endegasser" (Foto: SWR, SWR -)
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Der vielleicht bekannteste Ort der Straße ist das Schreinerstübchen, benannt nach der Schreinerei, die es früher hier ansässig war. Noch immer kündet Schreinerwerkzeug, mit dem die Gaststube üppig dekoriert ist, von der Vergangenheit des Hauses. Heute lassen sich Wanderer und Einheimische im Schreinerstübchen gern zu einem Schoppen Wein und einer deftigen Mahlzeit nieder.

Esthal_Entengasse (Foto: SWR, SWR -)
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Aber auch die Gärten hinter den Häusern nutzen die "Entengasser" gern, um zusammen den Feierabend zu genießen. Viele der Entengassen-Bewohner arbeiten außerhalb und nehmen lange Arbeitswege in Kauf. Dafür entschädigt sie zu Hause die Ruhe und die Nähe zur Natur.

Karte Esthal (Foto: SWR, SWR -)
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