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Fitnesstracker sollen helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden. Davon profitieren Sportbegeisterte, aber auch Datensammler freuen sich.

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Das Geschäft mit Fitnesstrackern und Co. boomt. Die Fitness-Tec-Geräte belegen Platz eins der Fitness-Trends 2020 mit einem geschätzten Umsatz von 95 Milliarden Dollar. Tendenz steigend.

Der Markt hält ein buntes Sammelsurium an solchen Überwachungsgeräten bereit. Armbänder, Smart-Watches, Brustgurte und sogar smarte-Kleidung: also schlaue Socken und T-Shirts, die das Training unter die Lupe nehmen.

Stephan Baumann ist Informatiker und Freizeitsportler aus Kaiserslautern (Foto: SWR)
Stephan Baumann ist Informatiker und hat sich für eine Smart-Watch entschieden.

Warum die Datenschutz-Frage meistens heikel ist

  • Die kleinen Geräte zeichnen sensible Daten, wie etwa das Bewegungsprofil, Herzfrequenz, Puls und Sauerstoffsättigung auf.
  • Diese Daten werden gesammelt, gespeichert und lassen Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten und die Gestaltung des Privatlebens zu.
  • Wo und für welchen Zweck sie genutzt werden, ist den meisten Nutzern unklar.
Verschiedene Fitnesstracker nebeneinander angeordnet (Foto: SWR)
Heikle Fragen rund um die Fitnesstracker stellen sich zum Thema Datenschutz.

Datenschützer fordern von der Herstellern mehr Transparenz und warnen Verbraucher vor der leichtfertigen, häufig unbewussten, Herausgabe ihrer persönlichen Daten.

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