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Sie brauchen unsere Unterstützung: Vögel aller Art, die jetzt, in der kalten Jahreszeit, nicht so viel Futter finden. Und da es bei uns immer häufiger milde Winter gibt, bleiben auch mehr Zugvögel in unserer Region oder ziehen erst jetzt aus nördlichen Regionen zu uns. Es ist also höchste Zeit, das Winterfutter auszubringen.

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Dieses Futter brauchen unsere Gartenvögel

Der Fachhandel bietet unterschiedliches Futter an:

  • Streufutter mit Körnern oder Nüssen,
  • Weichfettfutter mit Insekten,
  • Futter für Tauben,
  • Fettfutter für Meisen.

Dazu kommen Früchte, wie Hagebutten, Holunder, Eberesche oder Sanddorn.

Blaumeise (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Die Blaumeise frisst gerne Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse und Erdnüsse. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Grünfink mag gehackte Nüsse, Mohn, Hanf und Sonnenblumenkerne. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Stieglitz liebt gehackte Nüsse, Hanf, Mohn, Sonnenblumenkerne und Samen verblühter Stauden. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Amseln mögen Äpfel, Rosinen, Haferflocken, gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne, getrocknete Beeren und Mehlwürmer. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Rotkehlchen können gehackten Nüssen, Getreideflocken, Mehlwürmern und Rosinen in Kokosfett nicht widerstehen. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Kleiber bevorzugt Getreideflocken, Hanf, Haselnüsse und Sonnenblumenkerne. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Feldsperling ist ein Allesfresser. Er mag gehackte Nüsse, Samen, Fettfutter, Rosinen und getrocknete Beeren. Der Haussperling mag im übrigen das gleiche Futter. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Elstern mögen ganze Erdnüsse und Maiskörner. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Eichelhäher lieben Eicheln, ganze Erdnüsse und Maiskörner. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Grünspechte bevorzugen Äpfel, Fett, gefettette Erdnüsse oder Mehlwürmer. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen
Der Buchfink frisst gerne Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Bucheckern, gehackte Erdnüsse und andere Nüsse. Picture Alliance Bild in Detailansicht öffnen

Man kann drei Vogelgruppen unterscheiden:

  1. Die Körnerfresser – sie haben einen dicken, kurzen Schnabel, um die Sämereien zu knacken. Beispiele: Grünfink, Stieglitz, Buchfink oder Sperling.
  2. Die Insekten- und Weichfutterfresser: Star, Amsel, Drossel und Rotkehlchen zum Beispiel. Man erkennt sie am eher schmalen und längeren Schnabel.
  3. Die Allesfresser sind größere Vögel, wie Dohle, Saatkrähe, Elster oder Eichelhäher.

So kann man Winterfutter selber machen

Als Basis nimmt man Schweinschmalz - ohne Salz - oder Rindertalg. Das Fett zuerst in der Pfanne oder im Topf schmelzen, abkühlen lassen und dann mit Körnern oder Früchten und Mehlwürmern mixen .

Damit zum Beispiel Kokosschalen befüllen oder das Fett um Tannenzapfen kleben.

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Darauf sollte man beim Futterhäuschen achten

Der Handel bietet jede Menge Modelle an. Gut und schön sind Futterhäuschen aus Naturmaterialien. Wichtig: sie müssen sich leicht befüllen und gut reinigen lassen.

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) empfiehlt dazu verschiedene Ausführungen. Alternativen sind Futtersäulen für kleine Vögel. Hier bleibt das Futter sauber. Für größere Vogelarten sind auch größere Futterhäuser sinnvoll.

Daran sollte man noch denken

Auch im Winter brauchen Vögel Wasser zum Trinken. Das trockene Körnerfutter kann im Hals stecken bleiben. Deshalb am besten jeden Tag eine Schale mit frischem Wasser oder auch Äpfeln bereit stellen.

Bei Meisenknödeln sollte man keine Angebote in Plastiknetzen kaufen. Das Netz landet meist im Garten und belastet die Umwelt. Manchmal können sich auch Vögel und Kleintiere darin verheddern. Besser sind Knödel ohne Netz, die dann mit einem Knödelhalter aufgehängt werden.

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