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Vitamin D ist von großer Bedeutung für viele Funktionen im Körper: Es regelt das Immunsystem und kann Covid-19 Verläufe abmildern, wie Studien aus den USA zeigen. Es fördert den Calciumaufbau in den Knochen und verhindert so Osteoporose.

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Vitamin D ist wichtig bei vielen Stoffwechselvorgängen und kann sogar helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern, auch Diabetes. Bei einem Mangel können Kinder Rachitis bekommen - also Wachstumsstörungen und verkrümmte Knochen aufweisen.

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Vitamin D und die Sonne

Der Mensch kann Vitamin D in der Regel bis zu 90 Prozent selbst bilden, wenn er in den Monaten März bis Oktober in die Sonne geht. Dann sind die kurzwelligen Sonnenstrahlen stark genug und es wird genug Pro-Vitamin D in der Haut gebildet.

Das Pro-Vitamin wird dann in den Nieren und der Leber zu Vitamin D umgewandelt und im Körper gelagert. In der Regel soll das im Sommer gespeicherte Vitamin D für die Wintermonate ausreichen.

Wer sicher gehen will, dass die Sonnenstrahlen stark genug sind, der kann seinen Schatten testen: Ist der Schatten länger als die Körpergröße, reicht die Strahlung zu Vitamin D nicht aus. Ist der Schatten kürzer, reicht sie zur Bildung von Vitamin D aus.

Vitamin D Mangel erkennen

Der Vitamin D–Spiegel kann auch beim Arzt getestet werden. Dazu benötigt der Arzt nur einen Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen. Danach kann die genaue Vitamin D-Gabe festgelegt werden.

Manche brauchen 1.000 sogenannte Einheiten, andere 5.000 oder 10.000. Deshalb ist es wichtig nicht ohne ärztlichen Rat Vitamin D-Präparate zu sich zu nehmen.

  • Ärztinnen erkennen Behandlungsbedarf, wenn der Vitamin D-Wert unter 40 Nanogramm pro Milliliter Blut liegt.
  • Ideale Werte sind: 40 bis 70 Nanogramm pro Milliliter. Das bestätigen auch Studien.
  • Ein erhöhtes Risiko an Vitamin D- Mangel zu bekommen tragen ältere Menschen, da ihre Vitamin D-Produktion im Alter nachlässt und chronisch Kranke und Pflegebedürftige.

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Auch zu viel kann schaden

Zuviel Vitamin D kann auch zu negativen Nebenwirkungen führen. Zum Beispiel Schwindel und Kopfschmerzen.

Übrigens: Hellhäutige Menschen bilden mehr Vitamin D als dunkelhäutige, in der gleichen Zeit der Sonnenbestrahlung, da ihre Haut sie nicht vor den Sonnenstrahlen ausreichend schützt.

Fisch und Vitamin D

Maximal 20 Prozent Vitamin D können wir über die Nahrung aufnehmen. Hier helfen besonders Leber oder fette Seefische: Lachs, Hering und Makrele. 500 bis 700 Gramm zweimal die Woche im Winter reichen. Andere Lebensmittel wie Käse, Eier und Pilze haben auch Vitamin D, aber das reicht nicht.

Im Winter empfiehlt es sich Vitamin D-Präparate zu nehmen. Art und Dosierung sollten aber auf jeden Fall mit dem Arzt besprochen werden.

Fazit

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