Einfach ungestörte Natur

Fünf Jahre Nationalpark Hunsrück-Hochwald

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Vor fünf Jahren wurde eine Fläche von mehr als zehntausend Hektar im Hunsrück unter besonderen Schutz gestellt, als Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

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Das Prinzip von Nationalparks wie des Hunsrück-Hochwalds ist es, die Natur einfach nur Natur sein zu lassen. Umgestürzte Bäume beispielsweise, bieten als Totholz einen idealen Lebensraum für Käfer, Moose oder Pilze. Damit die Natur sich Platz schaffen kann, werden einige der ehemaligen Wirtschaftwege geschlossen. Innerhalb von dreißig Jahren sollen sich drei Viertel des ehemaligen Wirtschaftswaldes zur Wildnis entwickeln. Tiere, wie die Wildkatze, das Wappentier des Nationalparks, finden in dem Schutzgebiet ein sicheres Zuhause.

So ganz ohne Einfluss des Menschen, geht es aber - zumindest vorläufig - noch nicht. Der Wald muss noch "umgebaut" werden. Unter die alten Fichten werden nach und nach junge Buchen gepflanzt, damit der Baumbestand langfristig gesund bleibt. Und der Nationalpark soll noch bekannter und attraktiver für Besucher werden:

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