STAND

Vor fünf Jahren wurde eine Fläche von mehr als zehntausend Hektar im Hunsrück unter besonderen Schutz gestellt, als Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
18:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

Das Prinzip von Nationalparks wie des Hunsrück-Hochwalds ist es, die Natur einfach nur Natur sein zu lassen. Umgestürzte Bäume beispielsweise, bieten als Totholz einen idealen Lebensraum für Käfer, Moose oder Pilze. Damit die Natur sich Platz schaffen kann, werden einige der ehemaligen Wirtschaftwege geschlossen. Innerhalb von dreißig Jahren sollen sich drei Viertel des ehemaligen Wirtschaftswaldes zur Wildnis entwickeln. Tiere, wie die Wildkatze, das Wappentier des Nationalparks, finden in dem Schutzgebiet ein sicheres Zuhause.

So ganz ohne Einfluss des Menschen, geht es aber - zumindest vorläufig - noch nicht. Der Wald muss noch "umgebaut" werden. Unter die alten Fichten werden nach und nach junge Buchen gepflanzt, damit der Baumbestand langfristig gesund bleibt. Und der Nationalpark soll noch bekannter und attraktiver für Besucher werden:

Land will Qualitätsdefizite angehen Nationalpark Hunsrück-Hochwald noch zu unbekannt

Nur zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben eine Vorstellung vom Hunsrück. Das Land will jetzt den vor fünf Jahren gegründeten Nationalpark Hunsrück-Hochwald bekannter machen. Dazu müssten "Qualitätsdefizite" bearbeitet werden.  mehr...

STAND
AUTOR/IN