Schluss zum Jahresende

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in Ingelheim soll schließen

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Die Kassenärztliche Vereinigung will den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Ingelheim schließen. Oberbürgermeister Ralf Claus ist sauer, denn das Haus wird komplett von der Stadt finanziert. Dr. Judith Engel, Leiterin des Bereitschaftsdienstes in Ingelheim, sieht noch eine Möglichkeit, den Standort zu halten.

Die Kassenärztliche Vereinigung, die Dachorganisation der niedergelassenen Kassenärzte, konnte dem SWR keine konkreten Zahlen vorlegen, wieviel Geld sie sparen und wieviel Entlastung für die niedergelassenen Ärzte mit der Schließung der Ingelheimer Einrichtung erfolgen würde. Sie sieht sich in der Not, Dienstleistungen herunterzufahren und streicht daher die Nachtdienste ihrer Bereitschaftsdienstzentralen, kürzt die Öffnungszeiten und schließt sieben von 43 Bereitschaftsdienstpraxen.

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