Schmutzfangmatten für den Innenbereich

Für drinnen & draußen

Schmutzfangmatten - darauf kommt es beim Kauf und bei der Pflege an!

Stand
Autor/in
Annika Jost

Fußabtreter sorgen dafür, dass wir nicht den Straßendreck in die Wohnung tragen. Schmutzfangmatten gibt es aus unterschiedlichen Materialien - diese sind die Richtigen.

Diese Materialien gibt es:

Kunstfasermatte: Dieses Material eignet sich am besten für den Innenraumbereich. Die Kunstfaser ist pflegeleicht und nimmt Schmutz und Feuchtigkeit gut auf. Sie trocknet schneller als eine Matte aus Naturfasern. Der Rücken der Matte ist oft aus Gummi oder Vinyl.

Baumwolle: Dieses Gewebe hat das größte Feuchtigkeitsaufnahmevermögen. Die Naturfasern saugen die Feuchtigkeit regelrecht auf. Leider trocknen sie nur langsam.

Kokosfaser: Die rauen Fasern nehmen vor allem den groben Schmutz von der Schuhsohle. Da die Kokosfaser keine Feuchtigkeit aufnehmen kann, ist sie jedem Wetter gewachsen und gut als Außenmatte geeignet.

Schmutzfangmatten für den Außenbereich

Gummi: Eine Matte aus Vollgummi kommt ohne Fasern aus, sie dient lediglich dem Abstreifen von Schmutz und eignet sich besonders für Allergiker*innen. Sie eignen sich sehr gut für den Außenbereich. Beim Kauf sollte auf eine Abflussmöglichkeit für die Nässe geachtet werden.

Fußmatte mit Kunstrasen: vor allem für den Außenbereich ein Hingucker. Die Kunstfaser hat eine hohe Aufnahmekapazität. Ein durchlässiger Mattenrücken verhindert das Rutschen.

Das müssen Sie bei der Reinigung beachten:

Regelmäßiges Absaugen aller Mattentypen ist schon mal ein erster guter Schritt. Wenn es dann doch mal dreckiger wird, hat jedes Material wieder seine Besonderheit:

Gummi- und Kunstrasen-Matten lassen sich sehr gut mit einem festen Besen abkehren. Bei hartnäckigem Schmutz darf es dann auch ein Schlauch oder ein Hochdruckreiniger sein. Zum Trocknen dann über ein Gestell aufrecht hängen, damit sies gut abtropfen können.

Schmutzfangmatten und Bürsten

Kokosmatten brauchen nur einen festen Besen, um wieder sauber zu werden. Sie sollten auf keinen Fall komplett durchgenässt werden.

Bei Matten, die ein Kunstfaser- oder Baumwollgewebe als Oberfläche haben, ist das Material des Rückens entscheidend. Gummi lässt sich gut in der Waschmaschine waschen, dabei darf die Matte aber nicht größer als 50x80 cm sein. Ein schonendes Waschmittel verwenden und eine maximale Temperatur von ca. 30 Grad ohne Schleudergang. Vinyl wird in der Waschmaschine spröde. Hier bleibt dann nur eine Reinigung mit Teppichschaum.

Wie nachhaltig sind Schmutzfangmatten?

Auch beim Kauf von Schmutzfangmatten kann man auf die Nachhaltigkeit schauen. Solche Matten bestehen zu 90 Prozent aus Recyclingmaterial. Die Fasern der Oberseite sind aus alter Bekleidung und PET-Flaschen. Das Material der Unterseite besteht aus alten Autoreifen. Weiterer Vorteil ist, dass sie ohne Probleme in der Waschmaschine gewaschen werden können.

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