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Was einst Kamele schleppten wird heute von PS starken Güterzug-Giganten gezogen. Wir fahren von Samarkand über Tashkent nach Almaty/Alma Ata

Eine von vielen Etappen auf der langen Reise entlang der Seidenstraße ist die Flussoase Sarafan in Usbekistan. Baumwollfelder so weit das Auge reicht.

Der Bahnhof von Samarkand. Hier treffen sich nicht elektrifizierte und elektrifizierte Strecken. Der Großteil der Strecken durch die Wüste sind noch ohne Fahrdraht. (Foto: SWR, SWR - Harald Kirchner)
Der Bahnhof von Samarkand. Hier treffen sich nicht elektrifizierte und elektrifizierte Strecken. Der Großteil der Strecken durch die Wüste sind noch ohne Fahrdraht. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Eine usbekische Elektrolok, auch sie stammt aus russischer Produktion. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Verbunden sind die Züge mit einer Mittelpufferkupplung, die Wagen besitzen zusätzlich aber noch Puffer. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Registan in Samarkand, mit seinen drei Medresen - also damaligen Koran- und Hochschulen - ist einer der spektakulärsten Plätze Zentralasiens. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Registan-Express von Taschkent nach Samarkand - er stammt aus chinesischer Produktion. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Bahnhof von Almaty, früher als Alma Ata bekannt. Hier dominierten E-Loks russischer Bauart. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Almaty ist eine Millionenstadt und wirtschaftliches Zentrum Kasachstans. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Das berühmte Medeo-Stadion hoch über Almaty. Hier wurde so mancher Eisschnelllaufrekord gelaufen. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Die Steppen Kasachstans aus dem Fenster eines Schlafwagens. Das Land hat unterschiedlichste Landschaften - von der Steppe bis zum Hochgebirge. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Ein Abstecher nach Kirgisistan. Hier geht es durchs Gebirge. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Entlang eines Flusses geht es Richtung Issyk Kul See. Die Strecke wurde nur noch von Güterzügen befahren - unser Sonderzug ist die große Aussnahme. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen

Die Züge fahren in den Mittelpunkt der Oase: nach Samarkant, Knotenpunkt der transkaspischen Eisenbahnlinie. Ein Schnellzug ist kaum weniger als 24 Stunden unterwegs, die Güterzüge sind schier endlos und das Land ist weiter als das Auge reicht - von Usbekistan nach Kasachstan und durch die Steppen und Gebirge Mittelasiens. Durch Städte, die eine Jahrtausende alte Tradition haben und moderne Metropolen fährt der Sonderzug.

Er ist kein reines Transportmittel, sondern ein Hotel, an dem die Landschaft vorüber zieht. Dabei scheint der langsame Takt der Schienenstöße den Lebensrhythmus im Zug vorzugeben.

Eisenbahn-Romantik fängt in diesem Film den Zauber der Seidenstraße und die Faszination der schweren Maschinen ein.

(ESD: 20.02.2005)

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