Praxistest

Welche Salatschleuder ist die beste?

Stand

Die Aufgabe einer Salatschleuder ist klar umrissen: Salat schleudern bis er trocken ist. Das sollte doch eine Salatschleuder können, dachten unsere Tester und wurden überrascht.

Test-Produkte

  • Oxo Good Grips, Salatschleuder 4.0, ca. 45 Euro
  • Silit Salatschleuder, ca. 30 Euro
  • Eva Solo, Salatschleuder Green Tool, ca. 51 Euro
  • Fackelmann, Salatschleuder Easyprepare, ca. 43 Euro

Die Tester

Margarete Ribbecke, Landwirtin vom Gemüsehof Steiger in Bornheim.

Anja Tanas, Ernährungswissenschaftlerin und WDR-Food-Expertin

Nico Gaude, Geschäftsführer eines Großhandels für Obst und Gemüse in Bonn

Die Testergebnisse

Salatschleuder 4.0 von Oxo Good Grips

Salatschleuder (Foto: WDR)

Eine gut verarbeitete Salatschleuder mit Buzzer – so kommt es unseren Testern vor. Tatsächlich macht allen das Pumpen mit nur einer Hand bei diesem Gerät Spaß. Leider stimmt das Ergebnis nicht: Der Salat ist noch feucht. „Ich kann hier drücken und drücken und es dreht sich und dreht sich, aber der Salat wird leider nicht trockener“, beschwert sich Margarete Ribbecke.

Salatschleuder von Silit

Salatschleuder (Foto: WDR)

Diese Salatschleuder wird durch eine Kurbel angetrieben. „Läuft ganz ruhig, ganz entspannt, ganz easy“, lobt Nico Gaude. Doch leider hat auch dieser Salat noch zu viel Feuchtigkeit. „Wenn ich ein Dressing drauf mache, dann verwässert das natürlich“, moniert der Geschäftsführer. Die beiden Extras - ein Loch im Deckel zum Wasser einlassen und ein Loch im Boden zum Wasser ablassen - finden unsere Tester überflüssig, da unpraktisch.

Salatschleuder Green Tool von Eva Solo

Salatschleuder (Foto: WDR)

Unsere Tester sind überrascht: “Da fehlt die Hälfte”, erklärt Anja Tanas beim ersten Anblick. In der Tat besteht diese Schleuder nur aus dem Sieb – eine Schüssel, die auch das Wasser auffängt, fehlt. „Wer denkt sich denn sowas aus?“, fragt sich die Landwirtin.

Die Lektüre der Gebrauchsanweisung gibt keinen Aufschluss. Aber unseren Testern ist klar: diese Schleuder kann man nur in einer Spüle verwenden.

Doch auch die Betätigung des „Brummkreisels“ (Nico Gaude) ist nicht ungefährlich. Beim Herunterdrücken des Metallstabs kann man sich leicht die Finger einklemmen. Auch hier ist das Ergebnis enttäuschend:  Der Salat sei noch total nass, kritisiert die Ernährungswissenschaftlerin.

Salatschleuder Easyprepare von Fackelmann

Salatschleuder (Foto: WDR)

Diese Salatschleuder kommt durch einen Seilzug in Rotation – „wie beim Rasenmäher“, beschreibt Margarete Ribbecke. „Das ist natürlich eine Power“, freut sich Anja Tanas. „Dieser Zug macht es schneller“, erläutert die Landwirtin, „ich kriege hier einfach mehr Geschwindigkeit drauf“. Das macht sich auch im Ergebnis bemerkbar: „Mein Salat ist sehr schön trocken“, freut sich die WDR-Food-Expertin.

Der Testsieger

Salatschleuder (Foto: WDR)

Klarer Favorit unserer Tester ist die Salatschleuder von Fackelmann. „Solide gebaut, einfach zu handhaben“ lobt Margarete Ribbecke. „Das Zugsystem macht den meisten Schub“, so Nico Gaude. „Einmal kräftig gezogen, was viel Spaß gemacht hat, und zack der Salat war wunderbar trocken“, resümiert Anja Tanas.  

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AUTOR/IN
SWR Fernsehen