Die Unbeugsamen - Gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen (Foto: SWR)

Gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen

Die Unbeugsamen

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Mit der Amtsübernahme von Präsident Rodrigo Duterte begann auf den Philippinen eine mörderische Kampagne. Seit 2016 wurden tausende Drogenabhängige und Unbeteiligte von Todesschwadronen ermordet. Der Film begleitet die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Journalistin Maria Ressa und die Journalist*innen ihres Online-Magazins RAPPLER über ein Jahr lang bei ihrer Arbeit. Gemeinsam decken sie Hintergründe von Dutertes „Krieg gegen die Drogen“ auf. „Die Unbeugsamen“ gibt auch einen Einblick in Maria Ressas Kampf um Pressefreiheit und Demokratie.

Kampf für die Meinungsfreiheit

In vielen Ländern der Welt erodieren die Demokratien von innen heraus, in einigen Ländern sterben sie. Es ist ein schleichender Tod. Die Journalist*innen des RAPPLER gehören zu den letzten Unbeugsamen, die den Kampf gegen die illegalen Methoden in ihrem Land aufnehmen und sich Gehör verschaffen können. Fakten, erstklassiger Journalismus und beharrliche Freundlichkeit sind die Waffen von Frontfrau Maria Ressa. Sie wird zur Zielscheibe konstanter Verleumdungskampagnen der Regierung und wurde bereits mehrfach unter fragwürdigen Umständen inhaftiert. Präsident Duterte instrumentalisiert die sozialen Medien, um seine Macht zu sichern. Aggressive Facebook-Trolle lauern Maria Ressa online und im wirklichen Leben auf. Durch die Auszeichnung des TIME Magazins zur „Person des Jahres 2018“ bekam ihr Kampf für die Meinungsfreiheit weltweite Aufmerksamkeit. 2021 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

Auszeichnung

„Die Unbeugsamen. Gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen“ erhielt auf dem 42. Moskau International Film Festival 2020 den „Non Fiction and TV Film Guild Preis“ (1. Preis). Marc Wiese ist ein renommierter, preisgekrönter deutscher Dokumentarfilmer. Seine Filme (u.a. „Camp 14“, „Kanun“) gewannen zahlreiche internationale Preise.

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SWR Fernsehen