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Bewegung und Fitness sind wichtig für die seelische und körperliche Gesundheit. – Doch wie fit ist eigentlich noch gesund?

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Daniel Aminati

Daniel Aminati (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Für Daniel Aminati ist klar: „In sich zu investieren ist die beste Investition, die du tätigen kannst.“ Denn nur in einem gesunden und leistungsfähigen Körper stecke auch ein wacher und leistungsfähiger Geist. Und so hält sich der durchtrainierte Moderator, Sänger und Influencer mit fast täglichen Trainingseinheiten fit. Doch nicht nur das, mit einem Fitnessprogramm im Internet verspricht er auch zahlungswilligen Kunden einen „Traumbody“ in nur acht Wochen.

Carina Møller-Mikkelsen

Carina Møller-Mikkelsen (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Auch für Carina Møller-Mikkelsen war lange Zeit ein schlanker, starker Körper das größte Ziel. Als Bodybuilderin trainierte sie hart, ernährte sich streng nach Plan und feierte dank eiserner Disziplin Erfolge. Doch der radikale Lebensstil führte sie in eine Essstörung: „Ich habe damit angefangen, weil ich mich endlich wohl in meinem Körper fühlen wollte, doch ich habe das Gegenteil erreicht.“ Heute engagiert sich die 25-Jährige als Curvy-Model dafür, dass jeder zu seinem Körper steht.

Ferri Abolhassan

Ferri Abolhassan (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Als Mitglied der Geschäftsführung der Telekom arbeitet Ferri Abolhassan täglich unter Hochdruck. Um das Arbeitspensum eines Topmanagers leisten zu können, ist körperliche Fitness für ihn unabdingbar: „Der Job als Top-Manager würde auf jeden Fall schwerer fallen, wenn man keine körperliche Fitness hat.“ Denn für den vielfachen Ironman- und Marathonteilnehmer gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen der körperlichen und der beruflichen Leistungsfähigkeit.

Meltem Kaptan

Meltem Kaptan (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Die deutsch-türkische Comedienne Meltem Kaptan fühlt sich auch mit ein paar Pfunden extra rundum wohl in ihrem Körper und hat dank ihres Selbstbewusstseins nie mit ihren eigenen Kilos gehadert. Den zunehmenden Fitness- und Selbstoptimierungswahn lehnt sie entschieden ab: „Heute betreibt man Fitness, um das als Lifestyle zu präsentieren, sein Ego zu polieren und noch weiter aufzusteigen in der „schneller-besser-höher-Gesellschaft“.

Kurt Oberländer

Kurt Oberländer (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Während sich die meisten Menschen mit Ende 70 zurücklehnen und den Lebensabend genießen, begann für Kurt Oberländer in diesem Alter die aktivste Zeit seines Lebens. Heute geht der Schweizer Alleinunterhalter mit seinen 85 Jahren fast täglich ins Fitnessstudio – für mehr Lebensqualität und für die Bühne, auf der er noch lange stehen will. „Ich erlebe, dass fitte Menschen glücklicher sind“, sagt Oberländer, der sich fürs gute Aussehen auch schon mal unters Messer legt.

Prof. Dr. Jürgen Martschukat

Prof. Dr. Jürgen Martschukat (Foto: SWR, Baschi Bender)
Baschi Bender

Der Historiker Prof. Dr. Jürgen Martschukat ist überzeugt, dass wir heute in einem Zeitalter der Fitness leben. Er hat sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie der Körper in den letzten Jahrzehnten zum Zeichen für Erfolg und Leistung wurde. Denn nur der trainierte Körper sei heute ein erfolgreicher Körper. Das funktioniere ohne Zwang, denn „Fitness operiert über das Versprechen des Erfolgs, über das Versprechen, dass wir uns wohler fühlen in unserer Haut.“

Literatur zur Sendung:

Daniel Aminati

Meltem Kaptan

Prof. Dr. Jürgen Martschukat

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