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Die Wintersteckzwiebel erwacht aus ihrem Dornröschenschlaf! Selbstversorger und Hobbyköche entdecken dieses wertvolle Würzkraut wieder neu. Das gibt es nun zu beachten:

Im gut sortierten Fachhandel finden Sie weiße, gelbe und rote Steckzwiebeln in unterschiedlichsten Sorten. Sie dürfen die Zwiebeln erst in der ersten Oktoberwoche stecken. Zu frühe Termine haben zur Folge, dass die Pflanzen zu groß in den Winter gehen und auch bei normalen Wetterbedingungen auswintern können. Achtung: Das Beet für die Steckzwiebeln nicht mit Stickstoff-Dünger düngen.

Gärtnerin steckt Zwiebeln in Beet (Foto: Colourbox)

Im Winter wie im zeitigen Frühjahr können Sie die schnittlauchähnlichen, doch wesentlich dickeren Blätter ernten. Sie schmecken mild und sind gerade in den Wintermonaten ein idealer Ersatz für den frostempfindlichen Schnittlauch, der sich für seinen Winterschlaf jetzt ganz zurückzieht. Die Wintersteckzwiebel ist mehrjährig, also ausdauernd und vollkommen winterhart. Nur extrem frostige Temperaturen ohne Schneeauflage können zu Ausfällen führen.

Auch für Balkongärtner ist die Wintersteckzwiebel ideal, da die Wurzeln mit dem begrenzten Volumen von Kübeln und Töpfen noch zufriedenstellend wachsen. Man hat einen kurzen Weg in die Küche, was bei der Ernte von Zwiebelgrün im Winter ideal ist.

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