Salat zubereiten

Kleine Küchenhelfer

Salatschleuder und Dressingshaker - sinnvoll oder nutzlos?

Stand
AUTOR/IN
Diane Stier

Salatschleuder und Dressingshaker - sinnvolle Küchengeräte oder unnötige "Platzversperrer" im Schrank? Darum lohnt sich die Anschaffung dieser beiden Küchengeräte!

Braucht man eine Salatschleuder?

Salat nach dem Waschen schleudern

Eine Salatschleuder sorgt nach dem Waschen dafür, dass überschüssiges Waschwasser von den Salatblättern entfernt wird. Dies ist durchaus sinnvoll, denn dadurch bleiben die Salatblätter knackig frisch und werden nicht schlapp, weil sie das Restwasser nicht aufsaugen können.

Außerdem verwässern trockene Blätter das Dressing nicht und es bleibt auch besser an den Blättern hängen, was den Geschmack erheblich verbessert.

Kunststoff oder Edelstahl?

Wir unterscheiden zwischen preisgünstigem Kunststoff und teurem Edelstahl zum Teil mit Glasdeckel. Edelstahl ist zeitlos, unverwüstlich, geschmacksneutral und leicht zu reinigen, weil er unbedenklich in die Spülmaschine darf. Außerdem eignet sich eine große Edelstahlschüssel mit einem Fassungsvermögen von 4,5 Litern auch bestens als Teigschüssel.

Großer Nachteil ist das Gewicht: Vereinzelt wiegen die großen Salatschleudern mehr als ein Kilogramm - und das ohne Inhalt!

Behälter aus Kunststoff sind leichter, aber nicht unbedingt bruchsicher. Kunststoffe härten aus und so steigt das Risiko für Haarrisse mit zunehmendem Alter. Die Einsatzsiebe sollten aus hitzebeständigem Kunststoff sein, so dass man sie auch als Nudelsieb verwenden kann.

Manche Hersteller rüsten den Boden der Salatschleuder mit einem rutschfesten Boden aus Gummi aus. Das verhindert das Verrutschen beim Schleudern. Für Platzsparer gibt es auch faltbare Salatschleudern. Bei ihnen ist die Schüssel mit einem Mittelteil aus Silikon ausgerüstet.

Antriebstechnik - Kurbel oder Seilzug?

Kurbel:

  • Ist die Kurbel praktisch angebracht oder braucht sie beim Verstauen im Schrank viel Platz?
  • Wie liegt der Griff in der Hand - bewerten Sie Form und Größe.
  • Lässt sich die Kurbel leicht drehen oder läuft sie unrund?
  • Wie lange müssen Sie kurbeln, bis der Salat wirklich trocken ist?
  • Können Sie die Kurbel mit einer Hand betätigen oder löst sich beim Drehen der Deckel?

Seilzug:

  • Wie liegt der Griff des Seilzuges in der Hand?
  • Wie schnell dreht sich das Sieb beim einmaligen Ziehen?
  • Kann man sich beim Rücklauf des Seilzuges die Finger einklemmen? Eine Stopptaste ist durchaus sinnvoll.
  • Muss man den Deckel beim Ziehen festhalten?

Reinigung und Pflege:

  • Prüfen Sie vor der Anschaffung, welche Teile in die Spülmaschine dürfen. Besonders beim Siebeinsatz ist so eine hygienische Reinigung gewährleistet.
  • Nicht alle Kunststoffe sind für die Spülmaschine geeignet. Gerade preisgünstige Teile verziehen sich gerne durch die Spültemperaturen und dann passen Deckel und Schüssel nicht mehr aufeinander.
  • Der Deckel sollte sich in Einzelteile zerlegen lassen.
  • Um das Restwasser besser abfließen zu lassen, befindet sich manchmal eine Öffnung im Boden der Schleuder, die mit einem Gummistöpsel verschlossen ist. Auf Dauer ist hier die Dichtigkeit nicht mehr gewährleitet.

Dressing-Shaker:

Salatdressing im Glas

Glas oder Kunststoff sind die gängigen Materialien für die Shaker. Verschlüsse bzw. Deckel sind in der Regel aus Edelstahl. Glas hat den Vorteil, dass es absolut geschmacksneutral ist, was besonders von Vorteil ist, wenn größere Mengen Sauce vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Allerdings besteht bei einem so oft eingesetzten Küchengerät immer Bruchgefahr.

Bei Shakern aus Kunststoff ist es sinnvoll, auf BPA (Bisphenol-A) freies Kunststoff zu setzen, denn gerade in Verbindung mit Säure und Salze können Weichmacher aus dem Kunststoff gelöst werden. Achten Sie besonders auf die Dichtigkeit der Deckel und eine handliche Form, damit das Dressing auch gut geschüttelt werden kann. Hilfreich sind aufgedruckte Rezeptskalierungen.

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Diane Stier