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Hagen von Ortloff (Foto: SWR, SWR)

In Schweden wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als einhundert Dampf- und Diesellokomotiven über das ganze Land verteilt und in Lokschuppen abgestellt. Drei davon sind heute als Museums-Lokomotiven wieder im Einsatz ...

Es handelte sich dabei um eine sogenannte "strategische Reserve", die für einen militärischen Ernstfall vorgehalten werden sollte. Die Fahrzeuge wurden einsatzbereit gehalten, mussten aber nie ihr angestammtes Revier verlassen, in Europa war Frieden eingekehrt. Im Laufe der Jahre waren die Lokreserven überfällig geworden und wurden aufgelöst.

Dampfloks erwachen aus ihrem Dornröschenschlaf (Foto: SWR, Hagen von Ortloff)
Wir sind in Sandträsk, einem winzigen Ort einhundert Kilometer südlich des Polarkreises an der Erzbahnstrecke. Dort stehen in einer schmalen, fensterlosen Halle drei Dampfloks, die einst als strategische Reserve eingemottet worden sind. Nach fünfzig Jahren soll dieses Depot aufgelöst und die Loks an drei Vereine verkauft werden. Hagen von Ortloff Bild in Detailansicht öffnen
Expedition Sandträsk - eine der geborgenen Dampfloks. Hagen v. Ortloff Bild in Detailansicht öffnen
Ein Dampfausritt bei strahlendem Sonnenschein durch Schwedens Süden. Hagen von Ortloff Bild in Detailansicht öffnen
Die E-Lok 121 bei der Arbeit. Hagen von Ortloff Bild in Detailansicht öffnen

Bei der Bergung der letzten drei Dampfrösser in Sandträsk vor zwei Jahren war Eisenbahn-Romantik dabei. In dieser Folge zeigen wir nun die Aufarbeitung eines der Dampfrösser und den Einsatz als neu aufgearbeitete Museumslok, die dampfend in ganz Schweden unterwegs ist.

(ESD: 25.07.2010)

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