Folge 445

Sankt-Bernard Express – von Hunden, Mönchen und der Eisenbahn

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Ursprünglich sollte die Strecke des Saint-Bernard Express das Rhônetal mit dem Aostatal verbinden. Doch das 1856 in Angriff genommene waghalsige Tunnelprojekt war zum Scheitern verurteilt. Erst 1910 konnte die Martigny-Orsières-Bahn eröffnet werden.



Die normalspurige Strecke beginnt in Martigny, in der französischen Schweiz. Die Fahrt in den rot-weißen Zügen führt durch unberührte Landschaften der Dranse-Täler.

Le Châble ist der Hauptort im Val de Bagnes. Im Sommer ist der Zugbetrieb recht ruhig, wogegen im Winter Sonderskizüge für großen Wirbel sorgen. Hier kann man direkt zur Seilbahn, oder in den Postbus nach Verbier, einem Wintersportort der 1. Klasse, umsteigen.

In der Endstation Orsières hat sich der Zug seinem Namensgeber, dem Großen Sankt Bernhard angenähert. Hier übernehmen die rot-weißen Busse der Bahngesellschaft die Weiterfahrt auf den 2469 Meter hoch gelegenen Pass mit dem Hospiz und dem Markenzeichen des Saint-Bernard Express, den Bernhardiner Hunden.

(ESD: 17.02.2002)

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