Folge 779  Mit dem Zug zum letzten Winkel der Welt

Die Chilenen sind sehr stolz auf ihre Eisenbahn. Unsere Reise führt durch die Ebene zwischen Küstenkordillere und Anden.

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"Ultimo rincón del mundo", letzter Winkel der Welt, so nennen die Chilenen ihr Land. Sie sind sehr stolz auf ihre Eisenbahn, auch, weil ihr berühmter Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda Sohn eines Eisenbahners war.

Folge 779 Bilder vom letzten Winkel der Welt.

Die Chilenen nennen ihr Land „Ultimo rincón del mundo“, letzter Winkel der Welt. (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
Die Chilenen nennen ihr Land „Ultimo rincón del mundo“, letzter Winkel der Welt. SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Es wird Obst- und Weingarten genannt, die Ebene zwischen der Küstenkordillere und den Anden. SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Hier in Temuco begann der ‘Provinzler von Welt’”, wie sich Pablo Neruda selbst nannte, seine “große dichterische und physische Fahrt.” SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Immer entlang der Panamericana erreichen wir bald Talca, den Endpunkt unserer Reise im Schnellzug etwa 250 Kilometer südlich von Santiago. Der Bahnhof von Talca wurde beim Erdbeben im Februar 2010 stark beschädigt. Unklar ist, ob er abgerissen oder als Kulturerbe belassen werden soll. SWR - Alexander Schweitzer Bild in Detailansicht öffnen
Hier in Temuco begann der ‘Provinzler von Welt’”, wie sich Pablo Neruda selbst nannte, seine  “große dichterische und physische Fahrt.” (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
Hier in Temuco begann der ‘Provinzler von Welt’”, wie sich Pablo Neruda selbst nannte, seine “große dichterische und physische Fahrt.” SWR - Alexander Schweitzer

Sogar ein Eisenbahnmuseum ist nach ihm benannt. Von Santiago de Chiles mit einem sagenhaften Blick vom Hausberg der Metropole, Santiago aus führt die Reise durch die Ebene zwischen Küstenkordillere und Anden.

Immer entlang der Panamericana erreichen wir bald Talca, den Endpunkt unserer Reise im Schnellzug etwa 250 Kilometer südlich von Santiago. (Foto: SWR, SWR - Alexander Schweitzer)
Der Bahnhof von Talca SWR - Alexander Schweitzer

In Rancagua, neunzig Kilometer von der Hauptstadt entfernt, zweigte einst eine Bahn zur Bergarbeiterstadt Sewell ab. Hoch in den Bergen lebten bis in die 70er Jahre 15.000 Menschen. Wegen der schwierigen Versorgung wurden sie später umgesiedelt. Sewell wurde zur Geisterstadt, die man 2006 zum UNESCO-Welterbe ernannt hat.

(ESD: 19.01.2013)

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