Folge 551 Im Registan durch Usbekistan - Bahnabenteuer Zentralasien

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Wo einst Kamele durch Steppen und Wüsten zogen, liegt heute ein Schienenstrang. Und daran liegen Städte wie Buchara, Samarkand und Chiwa.

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Sie spiegeln mit ihren Moscheen und Basaren auch jetzt noch die Blütezeit des Mittelalters wider. Mit dem Sonderzug geht es durch Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan, eine Reise entlang der Seidenstraße mit Einblicken in das Leben der Menschen von damals und heute.

Folge 551 Mit dem Registan durch Usbekistan

Mit dem Sonderzug durch die Steppen und Wüsten Usbekistans. Zuglok ist eine Diesel-Doppellok russischer Bauart. (Foto: SWR, SWR - Harald Kirchner)
Mit dem Sonderzug durch die Steppen und Wüsten Usbekistans. Zuglok ist eine Diesel-Doppellok russischer Bauart. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Und hier die russische Doppellok im Abendlicht in Buchara - insgesamt zwölf Achsen hat die dieselelektrische Lok und entwickelt fast viereinhalbtausend Kilowatt Leistung. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Sonderzug im Bahnhof von Buchara. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Eine usbekische Folklore Gruppe am Bahnhof von Buchara. Man beachte das "Karnai", eine Art kleines Alphorn aus Metall. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Mauer und Stadtor der alten Handelsstadt Buchara. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Die Altstadt von Buchara mit ihren Moscheen und Medresen, damaligen Koran- und Hochschulen. Der berühmte mittelalterliche Philosoph, Mathematiker und Mediziner Avicenna lebte zeitweise in Buchara. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Bahnhof von Buchara. Links steht der Sonderzug. Rechts ist der Rangierbahnhof mit Ablaufberg zu sehen. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Die Zuglok unseres Sonderzuges. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Lokführer einer Rangierlok in Buchara. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Er hat sich seine Maschine mit Bildern und Vorhängen ein wenig gemütlich gemacht - immerhin verbringt er den ganzen Tag bei brütender Hitze auf dem Führerstand, ohne Klimaanlage versteht sich. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Chiwa mit seiner fast vollständig erhaltenen Altstadt gehört zum Unesco Weltkulturerbe. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Die Stadtmauern Chiwas wirken nach wie vor gewaltig. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Bahnhof von Samarkand. Hier treffen sich nicht elektrifizierte und elektrifizierte Strecken. Der Großteil der Strecken durch die Wüste sind noch ohne Fahrdraht. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Eine usbekische Elektrolok, auch sie stammt aus russischer Produktion. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Registan in Samarkand, mit seinen drei Medresen - also damaligen Koran- und Hochschulen - ist einer der spektakulärsten Plätze Zentralasiens. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen
Der Registan-Express von Taschkent nach Samarkand - er stammt aus chinesischer Produktion. SWR - Harald Kirchner Bild in Detailansicht öffnen

Doch Sonderzüge wie der "Registan" sind die Ausnahme, im Alltagsbetrieb werden vor allem schwere Güterzüge durch Steppen und Gebirge geschleppt.

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