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Die lästigen Gartenbewohner kann man mit einfachen und sanften Hausmitteln aus dem Garten vertreiben. Chemie unerwünscht!

Wühlmäuse, auch Schermäuse genannt, machen es sich so richtig bequem, sind sie einmal in unserem Garten eingezogen. Und dann wollen sie auch nicht so schnell wieder gehen. Sie legen ein verzweigtes Gängesystem am, in dem sie jährlich bis zu 25 Junge zur Welt bringen. Doch das muss kein großes Problem sein, denn mit einfachen Mitteln kann man den lästigen Tierchen aus dem Garten heraushelfen, ohne ihnen Schaden zuzufügen.

Wühlmaus (Foto: Colourbox)

Doch zunächst muss man festellen, ob es sich bei Erdhaufen im Garten tatsächlich um Wühlmaus-Haufen und nicht um Maulwurfshügel handelt. Das Belüftungsloch macht die Wühlmaus etwas seitlich versetzt, der Maulwurf in der Mitte. Außerdem enthält die angehäufte Erde oft Wurzeln und Pflanzenteile, die nicht vom Maulwurf stammen können.

Mit folgenden in die Gänge beförderten Hausmitteln vertreibt man Wühlmäuse recht bald aus dem Garten

1) Pflanzen-Jauche aus Thuja oder Holunder: - im Verhältnis 1/10 ansetzen: 1 kg frische Thuja (Grün vom Lebensbaum) oder Holunder-Grün auf 10l Wasser ansetzen (oder 100g auf 1l Wasser) - stehen lassen, bis die Jauche aufhört zu blubbern

2) rohe Fischreste (notfalls auch gekocht oder Öl-Sardinen)

3) Milch (die fängt bald an, sauer zu riechen)

Hinweis: Im Gegensatz zu Wühlmäusen darf man Maulwürfe nicht wesentlich stören. Sie zählen laut §44 des Bundesnaturschutzgesetzeszu den „besonders geschützten Arten“. Das Fangen der Tiere sowie das Fluten von Maulwurfgängen mit Wasser ist ein Verstoß gegen dieses Gesetz (Beschädigung der Fortpflanzungs- und Ruhestätten).

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