Folge 1016

An der Felsalgarve in Portugal – Der Zug und der Wind

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Mit der Regionalbahn erleben wir die Algarve. Auf eingleisiger Strecke geht es von der Provinzhauptstadt Faro durch eine sonnenverwöhnte Landschaft an die Felsküste von Lagos.

Ein abwechslungsreiches Stück Südportugal, bei dem es sich lohnt, auch rechts und links der Strecke zu schauen: Vor der zerklüfteten Sandsteinküste liegt das größte natürliche Riff Portugals. Im Landesinneren werden neben Wein auch traditionell Orangen und in den Bergen Korkeichen angebaut. Bei Alvor lädt eine riesige Lagune zum Kiten und das Meer zum Segeln ein. Und überall spielt Wind eine Rolle, als Freund oder Feind. 

Bahnhof Faro. In der Provinzhauptstadt der Algarve kam der erste Zug im Jahr 1898 an. (Foto: SWR, Kirsten Ruppel)
Bahnhof Faro. In der Provinzhauptstadt der Algarve kam der erste Zug im Jahr 1898 an. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Immerhin 6 Gleise hat der Bahnhof heute. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
An unserem Reisetag im Juli 2020 steht der Regionalzug Richtung Lagos lange im Bahnhof. Ein IC ist auf der Strecke liegengeblieben. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Checken, ob die beiden GoPros im Führerstand noch laufen. Aufgrund der Hitze versagen sie schon mal ihren Dienst. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Lokführer hält uns auf dem Laufenden und nimmt uns dann auch mit bei seiner Leerfahrt nach Lagos. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Ankunft in Tunes. Hier trennen sich die Bahnlinien nach Lissabon und Lagos. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Je kleiner die Kamera, desto ruhiger die Bilder. Die klassische Fernsehkamera ist im Zug selten die beste Lösung. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Zug durchstreift eine sonnengebräunte Landschaft. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Abendlicht: Die verspätete Fahrt wird bis in die Nacht hinein dauern. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Ein Schnappschuss am Bahnhof von Silves: Die Fahrzeuge von Infrastrutura de Portugal bekommen wir nur zufällig und eher selten zu Gesicht. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Zug überquert den Fluss Arade bei Portimão. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Bau der Eisenbahn-Brücke war ein wichtiger Meilenstein für die Menschen in der westlichen Algarve. Fischkonserven und landwirtschaftliche Produkte konnten so leichter abtransportiert werden. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Südländisches Flair und gewaltige Hitze: Zum Glück weht bei den Dreharbeiten immer ein leichter Wind. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die sogenannte Felsalgarve ist eindrucksvoll zerklüftet. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Gemeinsam mit Meeresbiologen unterwegs: vom Boot aus ist die Felsküste am besten zu überschauen. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Ein Wind weht auch in den Bergen. Die Windkraft wird hier genutzt. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
In der Serra de Monchique hat der Wind gemeinsam mit Feuer gewütet. Was die verheerenden Brände 2018 angestellt haben, ist 2020 noch zu sehen. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die Winzer profitieren dagegen vom Wind. Er hält Schädlinge in Zaun. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die Kiter genießen den thermischen Wind in der Lagune von Alvor. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Wind ist auch für den Tonkollegen eine Herausforderung. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der Zug nähert sich der Lagune von Alvor. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Viel Wasser muss der Zug umfahren und überqueren. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der ehemalige Bahnhof in Lagos: Graffitiverschmiert wartet er auf den Verkauf. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Neben den neuen Bahnsteigen steht noch der alte Lokschuppen mit Drehscheibe. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die Zeit der Dampf- und Diesellokomotiven, die hier gewendet haben, ist längst vorbei. Dieseltriebwagen bestimmen schon lange das Bild in der Algarve und bald werden es Elektrozüge sein. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Leider kein Dampf also auf der ganzen Tour, dafür aber eine Entdeckung … Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Der alte Lokschuppen war nämlich mal ein Museum, heute verschlossen und ohne weitere Bestimmung. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Was sich da wohl jetzt hinter dem bemalten Tor verbirgt? Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die Chefin der Restaurationsabteilung des Eisenbahn-Nationalmuseums ist extra aus Entroncamento angereist, um uns die Halle zu öffnen. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Verborgene Eisenbahnschätze erwarten uns. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Neben der Dampflok CP 033 lagert in Lagos ein historischer Direktionswagen der portugiesischen Eisenbahngesellschaft. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Auch die Dampflok CP 013 ist in Lagos abgestellt Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Nicht alle Tore lassen sich öffnen. Wir müssen mit dem Schummerlicht auskommen. Die GoPro an der Ton-Angel ersetzt eine Leiter. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen
Die kurze Zeit in der besonderen Halle haben wir ausführlich für Dreharbeiten genutzt. Ein unerwartetes Eisenbahn-Highlight am Ende der Reise. Kirsten Ruppel Bild in Detailansicht öffnen

Unterwegs sind wir im Juli 2020 mit 60 Jahre alten Dieseltriebwagen der Baureihe 0450 der portugiesischen Staatsbahn Comboios de Portugal CP.

In Lagos stehen Eisenbahnliebhaber aus aller Welt seit vielen Jahren vor dem verschlossenen alten Lokschuppen und können allenfalls Fotoapparat oder Handy unter dem Tor durchschieben, um einen Blick zu erhaschen auf die Dampflokomotiven der CP. Als krönenden Abschluss der Reise an der Felsalgarve in Portugal bekommen wir die Halle aufgeschlossen und dürfen die verborgenen Bahnschätze filmen. 

(ESD: 08.10.2021)

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