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Bei einem Brand in Karlsruhe soll ein Golfcart-Akku Feuer gefangen haben. Auch von Akkubränden in PCs, Smartphones, E-Bikes oder sogar E-Zigaretten hört man immer wieder.

Weltweit sind Milliarden Akku-Geräte im Einsatz, vermutlich auch bei den meisten Zuhause.

Gefahr von Akkubränden steigt

Dass Zuhause ein Akku in Brand gerät, ist unwahrscheinlich. Die Zahl solcher Brände nimmt zwar exponentiell zu, das liegt aber vor allem daran, dass die Zahl der akkubetriebenen Geräte rasant steigt. Gemessen an diesen Milliarden Akkus weltweit bleibt das Risiko jedoch extrem gering.

Wenn es trotzdem passiert, gibt es zwei Gründe, die am häufigsten eine Rolle spielen:

  • Der eine ist eine schlechte Qualität des Akkus – wenn er nicht sauber produziert wurde, kann es gefährlich werden.
  • Der andere Grund ist, wenn der Akku beschädigt ist. Auch das kann zu Akkubränden führen.
Zwei Frauen sitzen in Büro und schauen auf einen Laptop. (Foto: Getty Images, jacoblund)
Beim Aufladen von Laptop, Tablet oder Smartphone kann auch das Ladegerät ein Risikofaktor sein. jacoblund

So stellt man fest, ob ein Akku beschädigt ist

Ein Mobiltelefon zum Beispiel fällt gerne mal runter oder das E-Bike fällt um. Dann empfiehlt es sich, genauer hinzuschauen: Wenn die Batterie eine Delle vom Sturz hat, sollte man sie austauschen. Dasselbe gilt, wenn das Smartphone oder das E-Bike anschließend schneller leer ist. Auch das spricht dafür, dass der Akku davon eine Macke hat, und er sollte getauscht werden.

Akku Pedelec (Foto: SWR, SWR -)
Lithium-Ionen-Akkus haben sich für zahlreiche Geräte am Markt durchgesetzt. SWR -

Wovon ein Akku auch noch kaputt geht: Hitze und Ladefehler

Ganz schlecht sind zu hohe oder zu niedrige Temperaturen. So sollte die Batterie zum Beispiel nicht direkt in der Sonne liegen.

Noch ein Problem sind Fehler beim Laden: Wer etwa einen Schnelllademodus fürs E-Bike hat, sollte den nur dann benutzen, wenn es wirklich schnell gehen muss. Die normalen, langsameren Ladezyklen strapazieren die Akkus deutlich weniger. Das gilt auch für Schnellladekabel beim Handy.

So kann man Akku-Bränden vorbeugen

Wichtig ist die Qualität der Akkus. Beim Kauf eines Neugeräts oder von Ersatz-Akkus sind sicherlich Originalteile zu empfehlen. Besondere Vorsicht gilt bei Importware, zum Beispiel bei günstigen Angeboten im Internet. Was von einem deutschen Händler kommt, ist in der Regel sicherheitsgeprüft.

Auch komplett entladen oder zu lange am Strom hängen lassen, wenn die Batterie bereits voll ist, mögen Akkus nicht. Das wäre übrigens eine Erklärung für den Brand in Karlsruhe: Der Caddy hing wohl über Nacht am Ladegerät. Das Ladegerät hatte aber einen Defekt, und der hat den Brand im Akku ausgelöst.

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