Die Hauptstraße in Oberstedem

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Ein Film von Jens Doumen

Oberstedem liegt nur wenige Kilometer südlich von Bitburg. Nicht einmal 80 Menschen leben in dem kleinen Dorf und doch ist es voller Leben.

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Vor 30 Jahren gab es hier im Grunde nur Landwirte. Doch von den 17 Betrieben sind heute nur noch drei übrig. Die alten Höfe sind aber nicht verfallen. Mit viel Energie haben die Einwohner entlang der Hauptstraße ihnen neues Leben eingehaucht. In einem ehemaligen Schweinestall haben zwei Brüder erst vor wenigen Jahren eine Schreinerei eröffnet. Direkt nebenan – auch im ehemaligen Stall – sitzt eine Firma, die auf digitale Haustechnik spezialisiert ist.

Rudolf Heinzkill (Foto: SWR)
Rudolf Heinzkill wurde erst mit über 40 zum Reiter - als Burn-Out-Therapie - mit überraschender Nebenwirkung. Denn dabei hat er seine Frau kennengelernt. Bild in Detailansicht öffnen
Seine eigene Therapie hat Rudolf Heinzkill inspiriert. Er hat eine Stiftung gegründet, die behinderten Kindern eine Reittherapie ermöglichen soll. Bild in Detailansicht öffnen
Aus der Coronakrise ist jetzt das Eierlädchen der Familie Arens entstanden. Jeden Tag geöffnet können sich die Kunden hier kontaktfrei selbst bedienen. Die Bezahlung - Vertrauenssache. Bild in Detailansicht öffnen

Der Jakobshof in der Dorfmitte wurde von einem Kölner Arzt gerettet und zu einem Museum für Glas verwandelt, das seinesgleichen sucht. Auch der Kastanienhof erstrahlt nach 20 Jahren Sanierung in neuem Glanz. Davon sollen jetzt auch Menschen mit Behinderung profitieren. Und am Anfang der Hauptstraße gibt es noch einen echten Bauern im Arenshof – mit traditionellen Produkten und ganz innovativen Ideen.

Oberstedem Karte (Foto: SWR)
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