Die Waldstraße in Namedy

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Ein Film von Nadine Bühler

Namedy, in der Mundart "Namde" genannt, ist ein Stadtteil von Andernach und hat etwa 1.300 Einwohner.

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Zum Ort gehört die Halbinsel Namedyer Werth. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel, denn dort ist der Andernacher Geysir.

Ein besonderer architektonischer Blickfang in Namedy ist das Schloss "Burg Namedy". Die ehemalige Wasserburg ist im Privatbesitz der Familie Hohenzollern und eine beliebte Eventlokation.

1255 wurde in Namedy ein Zisterzienserinnenkloster gebaut. Das Kloster blieb stets arm und wurde 1560, nach dreihundertjährigem Bestehen, aufgelöst. 1862 wurden die letzten Überbleibsel des Klosters beseitigt.

Namedy - Die Keramikkünstlerin (Foto: SWR)
Gerda Ritzdorf arbeitet mit Ton. In ihrer Keramikwerkstatt entstehen alle ihre Objekte ohne Töpferscheibe, alles wird nur mit der Hand geformt. Bild in Detailansicht öffnen
Christoph Greiner und seine Familie basteln gerne mit Holz. Aus selbst geschnittenen Baumscheiben werden dekorative Weihnachtssterne. Bild in Detailansicht öffnen
Rebekka Ritzdorf ist eigentlich Arzthelferin, doch neben ihrem Beruf hat sie sich selbständig gemacht und verarbeitet Blumen zu kunstvollen Arrangements. Bild in Detailansicht öffnen

Doch so ganz verschwunden ist es nicht: Die ehemalige Klosterkirche war lange Bestandteil der neuen St. Bartholomäus Kirche. Alte und neue Bausubstanz wurden hier miteinander verbunden.

Momentan ist die Kirche eine Baustelle: Der Anbau aus den siebziger Jahren wurde abgerissen und der alte Kirchenraum wird restauriert. Zu finden ist die Kirche übrigens an der Waldstraße.

Wie der Name schon erahnen lässt, ist sie eine ruhige Straße und grenzt an den Andernacher Stadtwald. Ob Holz, Ton oder Pflanzen: Hier wird gerne mit Naturmaterialien gearbeitet.

Namedy - Karte (Foto: SWR)
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SWR Fernsehen