Die Bergstraße in Königsau

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Ein Film von Ernst Krell

Diesen Namen gibt es in Deutschland nur einmal: Königsau. Der Ursprung des Namens reicht weit zurück bis ins 14. Jahrhundert. Erzbischof und Kurfürst Balduin von Luxemburg erwarb Land im Kellenbachtal und somit wurde der Ort im Jahr 1325 das erste Mal urkundlich erwähnt. Doch die Königsauer protzen nicht mit ihrer Einzigartigkeit, viel mehr müssen auch sie sich mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen.

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Von einst 102 Einwohnern leben momentan nur noch 62 in Königsau, darunter ein Kind. Dabei könnte die Lage idyllischer nicht sein. Der Simmerbach fließt am Ortsrand vorbei und wird durch ein Wehr aufgestaut.

Königsau - Eine Ortsansicht (Foto: SWR)
Die Hunsrückgemeinde Königsau liegt mitten im Kellenbachtal. Bild in Detailansicht öffnen
Am Ende der Bergstraße findet man eine Bank, die aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt ist und auf der auch der norwegische Konsul schon einmal Platz genommen hat. Bild in Detailansicht öffnen
Die Bank lädt zum Picknick ein und zu einem gemeinsamen Plausch. Bild in Detailansicht öffnen

Die Kinder des Dorfes konnten hier früher das Schwimmen lernen und im Winter Schlittschuhlaufen. Heute geht es in Königsau wesentlich ruhiger zu. Das ist auch der Grund, warum sich einige hier ein Wochenendhaus mieten. Aus dem Ruhrgebiet, Amerika oder Kuwait kommen sie her, Königsau ist offen für die Welt. Die schönsten Ausblicke hat man in der Bergstraße. Von hier kann man die Weite und Größe des Soonwaldes bestaunen.

Königsau - Karte (Foto: SWR)
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