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Ein Film von Bernd Schwab

Rund 700 Menschen leben in der pfälzischen Gemeinde. Das Wappen der Gemeinde ziert ein kniender Jägersmann. Er erinnert daran, dass es hier früher viele Lichtungen gab, auf denen das Wild äste. Aus dem Wortstamm „äsen“ entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte der Dorfname Etschberg.

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Die Hauptstraße zieht sich praktisch durch das ganze Dorf. Rund 1,4 Kilometer lang schlängelt sie sich mehr als 100 Meter in die Höhe. Ende der 1920er Jahre wurden hier die ersten Häuser gebaut.

Etschberg - Eine Ortsansicht (Foto: SWR)
Etschberg liegt im Westen von Rheinland-Pfalz, im sogenannten Remigiusland. Bild in Detailansicht öffnen
Ohne Staubwedel geht nichts im Heim von Monika Keller. Sie sammelt Geschirr und Haushaltsutensilien aus längst vergangenen Zeiten. Bild in Detailansicht öffnen
Auch junge Leute singen wieder mit im Etschberger Chor. Nach Jahren des Mitgliederschwunds ist das eine Erfolgsgeschichte. Bild in Detailansicht öffnen
Der Mann, der die Funken sprühen lässt, war Maler und Lackierer. Als Gerd Korb in Rente ging, entdeckte er sein Faible für Metall. Bild in Detailansicht öffnen

Den mittleren Teil der Hauptstraße nennen sie hier das Mitteldorf. Hier stehen die mit Abstand ältesten Gebäude der Straße. In einem dieser Häuser wohnt ein Ehepaar, deren Heim einem kleinen Museum gleicht. Die Bewohnerin sammelt seit vielen Jahren Geschirr und allerlei andere Küchen- und Haushaltsutensilien.

Etschberg liegt mitten im "Musikantenland" und musikalisch sind sie hier immer noch – vor allem aufgrund ihres gemischten Chores. Der hatte wie viele Chöre im Land Nachwuchsprobleme und drohte, aufgelöst zu werden. Doch mit einem Projektchor gelang die Wende.

Etschberg - Karte (Foto: SWR)
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