Die Winterbergstraße in Erfweiler

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Ein Film von Bernd Schwab

Erfweiler liegt in der Südwestpfalz, rund zwei Kilometer von Dahn entfernt. Etwa 1250 Menschen leben in dem idyllischen Sackgassendorf. "Leben, wo andere Urlaub machen" - so könnte das Motto der Bewohner hier lauten. Erfweiler ist von eindrucksvollen Felsformationen umgeben. Zahlreiche Wanderwege führen durch die Gemeinde oder beginnen hier.

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Die Winterbergstraße ist die mit Abstand längste Straße des Ortes. Der zweite Lockdown im November führte dazu, dass es hier noch etwas ruhiger zugeht als sonst. Nicht gerade zur Freude für die Menschen, die vom Tourismus leben. Da ist zum Beispiel die Pension Dorfidyll. Vieles wurde in den letzten zwei Jahren liebevoll renoviert und eigentlich sollte im Herbst auch das angeschlossene Café eröffnen. Nun wurde die Familie erneut durch Corona ausgebremst.

HZL, Erfweiler, Winterbergstraße, Bank mit Aussicht (Foto: SWR)
Rastplatz mit Ausblick. Christoph Riemeyer kennt durch seine Mountainbike-Touren die besten Stellen mit Fernblick. Bild in Detailansicht öffnen
Christoph Riemeyer ist Grafiker. Er baut sich gerade ein zweites Standbein auf – das Atelier "Quäl Dich Du Sau". Bild in Detailansicht öffnen
Hermann Mertz hat von seinem Vater die Bäckerei übernommen. Die Backstube hat er vergrößert und von Grund auf modernisiert. Bild in Detailansicht öffnen
Christopher Schwarz hat 2019 die Pension Landidyll eröffnet und viel Geld und Kraft in die Renovierung investiert. Seine Eltern unterstützen ihn in seinen Plänen. Bild in Detailansicht öffnen

Das trifft auch auf ihren Nachbarn zu. Christoph Riemeyer hat gerade das Atelier "Quäl Dich Du Sau" eröffnet. Ein ungewöhnlicher Name zumindest für all die, die nichts mit dem Radsport zu tun haben. Christoph Riemeyer hat "Quäl Dich Du Sau" zur Marke gemacht und vertreibt unter diesem Label unter anderem eine eigene Kollektion für Radfahrer.

Auch Familie Mertz lebt und arbeitet, wo andere Urlaub machen. Der Name Mertz steht für eine Bäckerei, die in dritter Generation betrieben wird. Der jüngste Spross, Hermann Mertz, arbeitet mit seinem Vater Seite an Seite. Der heißt übrigens auch Hermann und natürlich hieß auch dessen Vater Hermann. Es lebe die Tradition.

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