Einfach kreativ

Schulterpolster einnähen

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Von Autor/in Anna-Lena Staufer

Aerobic, bunte Polyesteranzüge, Leo-Print und natürlich: Schulterpolster! Sie feiern ein Comeback und Näh-Bloggerin Anna-Lena Staufer zeigt, wie der 80er Style heute gelingt.

Material

  • Schulterpolster – Größe, From und Farbe nach Wahl bzw. passend zum Kleidungsstück
  • Handnähnadel
  • Garn

So geht's:

Schulterpolster mit gerader Kante platzieren:

  

Schulterpolster annähen

Schulterpolster auf die Hälfte falten und mittig über der Schulternaht platzieren, sodass die gerade Kante auf die Armeinsatznaht trifft. Polster so ausrichten, dass die gerade Kante parallel zur Armeinsatznaht verläuft und von außen mit zwei Nadeln feststecken.

Schulterpolster mit abgerundeter Kante platzieren:

 

Schulterpolster annähen

Schulterpolster auf die Hälfte falten und mittig über der Schulternaht platzieren. Dabei die abgerundete Kante so weit in Richtung Armeinsatznaht schieben, dass der höchste Punkt der Rundung genau auf den Schulterpunkt trifft. Von außen mit zwei Nadeln befestigen.

Annähen:

Schulterpolster annähen

Das Schulterpolster wird an zwei Punkten fixiert: Direkt am Schulterpunkt der Armeinsatznaht (an der Nahtzugabe) und am gegenüber liegenden Ende an der Schulternaht.

Dazu eine Handnähnadel mit Universalnähgarn einfädeln und den Faden dabei doppelt nehmen. Mit der Seite beginnen, die Richtung Halsloch zeigt. Ins Schulterpolster einstechen und Faden vernähen. Dann in die Nahtzugabe der Schulternaht bzw. in die Nahtzugabe vom Kragenansatz (je nach Größe des Polsters) einstehen und im Schulterpolster wieder ausstechen. So ca. 2-3 Stiche an der gleichen Stelle setzen und Faden anschließend vernähen.

Schulterpolster annähen

Als nächstes wird das Schulterpolster am Schulterpunkt der Ärmeleinsatznaht festgenäht. Hier ebenfalls im Schulterpolster einstechen und Faden vernähen. Anschließend in die Nahtzugabe der Ärmeleinsatznaht einstechen und das Polster dabei ein paar Millimeter auf Abstand halten und das Garn nicht komplett festziehen. Dann wieder ins Schulterpolster einstechen und 2-3x wiederholen. Dabei darauf achten, dass der Stich nicht komplett festgezogen wird, sondern zwischen Schulterpolster und Oberteil ein Abstand von ca. 3 mm eingehalten wird.

Dieser Abstand sorgt dafür, dass sich das Polster später beim Bewegen des Arms ebenfalls schön bewegen kann und nicht zieht. Anschließend den Faden einmal mittig um den Stich herum- und die Nadel durch die Fadenschlinge führen um den sogenannten „Stil“ zu fixieren. Anschließend Faden vernähen.

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Anna-Lena Staufer