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Eines der beliebtesten Reiseziele Russlands ist Sankt Petersburg. Die Neva-Metropole mit ihrem Stadtkern aus dem 18. Jahrhundert ist seit 1991 UNESCO-Weltkulturerbe.

Aber die Stadt hat auch für Eisenbahninteressierte viel zu bieten: ein spannendes Nahverkehrssystem, Fernbahnhöfe, aber unter Eisenbahnfreunden hat sich vielleicht auch bereits die hohe Qualität des neu eröffneten Eisenbahnmuseums herumgesprochen.

Frischer Dampf rund um Sankt Petersburg

Frischer Dampf rund um Sankt Petersburg (Foto: SWR, Michael Mattig-Gerlach)
Abfahrt der Pioniereisenbahn mit einer KTSCH4 in Sankt Petersburg – hier lernen die Jugendlichen alles, was ein Bahngestellter für den Beruf braucht. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Ein Dampfveteran SO 18 mit historischen Waggons auf dem Weg nach Ruskeala – seit Juni 2019 gibt es viel Dampf in Kareliens Wälder zu sehen. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Historischer Dampfzug mit einer SO 18 als Zugmaschine auf dem Bahnsteig von Ruskeala – ein Bahnsteig mitten im Wald für den stillgelegten Marmorsteinbruch des Zaren. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Dampflok vom Typ ER-744-38 Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Historischer Eisenbahnzug mit einer Dampflok vom Typ ER-744-38 als Zugmaschine im Wald von Karelien. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Der im Jugendstil Anfang des 20.Jahrhunderts gebaute Witebsker Bahnhof in Sankt Petersburg. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Wie zur Zarenzeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Diensträume im Witebsker Bahnhof in Sankt Petersburg. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Garderobe für den Adel im Witebsker Bahnhof in Sankt Petersburg. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Wartesaal für Adlige zur Zarenzeit im Witebsker Bahnhof Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Eingangshalle im Witebsker Bahnhof in Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Metrostation in Sankt Petersburg – die am tiefsten in den Erdboden eingegrabene und wohl auch schönste Untergrundbahn auf der Erde. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Metro-Station in Sankt Petersburg – Die Untergrundbahn in Russlands Kulturhauptstadt: Häufig genutzt und doch nicht in der Lage, den Individualverkehr entscheidend zu verringern. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Metrostation in Sankt Petersburg – Haltestationen wie Paläste in Sankt Petersburg. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Das „Dienstfahrzeug“ des Stationsvorstehers im Witebsker Bahnhof, ein AS-01-Triebwagen – auf Schienen kommt man in Sankt Petersburg besser voran als auf der Straße. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Die modernste Diesellok der Russischen Eisenbahngesellschaft (RZD), eine TEP70BS, auf dem Bahnhof von Sortavala Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Eine sechsachsige Diesellok 2M62 im Bahnhof von Sankt Petersburg. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Eine sechsachsige Elektrolok EP2K im Bahnhof von Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Eine 1921 gebaute EU 683-32 im Bahnhof von Sortavala, die älteste der drei renovierten Dampfeisenbahnloks für den historischen Zug Sortavala-Ruskeala. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Eine 1941 gebaute SO 18 auf dem Weg nach Ruskeala. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Die Dampfzuglok vom Typ EU 774-38 im Freizeitpark von Ruskeala. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Historischer Dampfzug auf der Strecke Sortavala-Ruskeala. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Kolibri-Dieselzug der Pioniereisenbahn in Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
KTSch 4 beim Wasser-Tanken in Zarskoye Selo Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
KTSCH4 - 447 im Bahnhof der Pionier-Eisenbahn von Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Lastoschka-Nahverkehrstriebwagen im Bahnhof von Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Nachbau des in England gebauten ersten Zuges für den Zaren im Bahnhoif von Zarskoye Selo Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Abendlicht auf die Peter-und-Paul-Festung in Sankt Petersburg Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Peter-und-Paul-Festung in Sankt Petersburg, eine der Hauptattraktionen für das „Venedig des Nordens“ Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Die Sankt Isaacs-Kathedrale: Die Säulen der Kathedrale stammen aus dem inzwischen stillgelegten Steinbruch von Ruskeale. Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Ein Sapsan-Fernzug verläßt Sankt Petersburg auf dem Weg nach Moskau. Der „Wanderfalke“ ist ebenfalls ein Joint-Venture Russlands mit Siemens (Deutschland) Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Viel Dampf im Wald von Karelien Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Viel Dampf mit einer ER 744-38 Dampflok im Wald von Karelien Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Von einer TU 7 gezogener Zug der Pioniereisenbahn in Zarskoye Selo Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Winterpalast in Sankt Petersburg, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes in der Altstadt Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen
Winterpalast in Sankt Petersburg, Teil des UNESCO-Weltkulruterbes seit 1990 Michael Mattig-Gerlach Bild in Detailansicht öffnen


Weniger bis gar nicht bekannt ist allerdings Sankt Petersburg als Ausgangspunkt einer Reise nach Karelien in die russische Eisenbahnvergangenheit. Frühmorgens geht es mit der "Lastoschka", dem von Siemens und der RZD gemeinsam gebauten Triebwagen, nach Sortavala am Ladogasee in Karelien, um dann die letzten einhundert Kilometer bis in den Freizeitpark von Ruskeala mit einem historischen Dampfzug zurückzulegen. Hier, nördlich von St. Petersburg findet sich das Gegenteil der Millionenmetropole:
Natur, Kiefernwald, Urwald, dazu der größte See Europas, der Ladogasee, eine Klosterinsel namens Walaam. Seit 2019 gibt es rund um einen stillgelegten Marmorsteinbruch, der einst den Marmor für die St. Petersburger Paläste lieferte, einen Freizeitpark, der durch einen historischen Zug erschlossen wird. Gleich drei restaurierte Dampfloks sind hier im Einsatz - ein Geheimtipp für Eisenbahnfreunde.

(ESD: 09.10.2020)

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