Zu wenige Studienplätze - Ist der Ärztemangel hausgemacht?

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Ralph Simbgen, der Ortsbürgermeister von Queidersbach, hat alles probiert, um einen Landarzt zu finden: Flyer an Unis verteilt, ein Werbevideo auf Youtube gestellt, viele Gespräche geführt - vergeblich. Von ehemals drei Hausärzten in der pfälzischen Gemeinde wird im kommenden Jahr auch der letzte in Rente gehen, ohne einen Nachfolger gefunden zu haben. Viele wollen keine eigene Praxis, sondern lieber angestellt sein mit festen Arbeitszeiten, so Simbgens Fazit. Hinzu kommt, dass es viel zu wenige Ärzte gibt. Dabei ist der Run auf die Studienplätze ungebrochen hoch, der Numerus Clausus liegt seit Jahren bei 1,0. Doch die Zahl der Studienplätze in Rheinland-Pfalz ist in den letzten Jahren kaum gestiegen, trotz des drohenden Medizinermangels.

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AUTOR/IN
SWR Fernsehen