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SENDETERMIN Di, 21.7.2020 | 11:15 Uhr | SWR Fernsehen

Zoobabies

Geschichten aus dem Zoo Berlin und dem Tierpark Berlin

Das Löwenpaar Aketi und Aru ist Eltern geworden. Da Mutter Aketi keine Milch hat, werden die beiden Jungs mit der Hand aufgezogen. Nicole Marzalek und Mario Grüsser sind die Ersatzeltern. Die beiden Tierpfleger opfern jede freie Minute für die beiden Löwenkinder. Ohne sie hätten Nathan und Miron nicht überlebt. Die Tierkinder danken das mit großer Zuwendung.
Bei den Weißbüscheläffchen gibt es ebenfalls Nachwuchs, Zwillinge. Tierpfleger Marco König besucht die Affenfamilie. Bei der Fütterung kommt er dicht an Mutter Lotta und die Zwillinge heran. Typisch für Weißbüscheläffchen ist der Klammergriff auf dem Rücken der Mutter. Drei Monate lang kümmert sich die Mutter um ihre Kinder. Dann werden sie entwöhnt und müssen selbständig durch das Leben springen.
Eine Kolonie von Tomatenfrosch-Babys: Noch sind die Kleinen bräunlich, erst mit zunehmendem Alter werden sie rot wie eine Tomate. Gefüttert werden lebende "Heimchen" - nicht nur Nahrung, sondern auch Spielzeug für die Kleinen.
Mohrenmaki Brutus ist Vater geworden. Es ist der erste Zuchterfolg seit zehn Jahren im Tierpark Berlin. Die Aufzucht bei den Mohrenmakis ist Frauensache. Die Väter werden in dieser Zeit verjagt. Mit sechs Monaten wird der kleine Lenni dann von seiner Mutter Uta entwöhnt. Doch bis dahin ist noch viel Zeit zum Kuscheln.
Der einjährige Bonobojunge Kivu ist krank. Er hat Schnupfen. Tierarzt Dr. Andreas Schüle und Tierpfleger Ruben Gralki sind besorgt und beobachten den kranken Affen. Wenn er frisst, dann haben sie die Möglichkeit, ihm ordentlich Vitamin C über das Futter zu geben. Dann wird geguckt, ob sie die Erkältung in den Griff bekommen oder ob noch stärkere Medikamente erforderlich sind. Kivu wird hoffentlich bald wieder gesund.
Nachwuchs auch bei den Krokodilmolchen. Die Schwanzlurche stammen aus Südostasien und erinnern mit ihren Noppen auf dem Rücken an kleine Krokodile. Die Zucht im Zoo Berlin ist sehr erfolgreich. An die 200 Eier kann eine Krodkodilmolch-Mutter ablegen. Eine Brutpflege findet nicht statt. Tierpfleger Robert Seuntjes verfüttert lebendige Maden, proteinhaltige Nahrung für die Kleinen. Aber Krokodilmolche sehen nicht sehr gut. So müssen sie aufpassen, dass sie sich nicht statt einer Made gegenseitig erwischen.

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Di, 21.7.2020 | 11:15 Uhr

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