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Datum:
Beginn:

Eintritt:
frei
Programm:
Werkstattgespräche zum ersten Abokonzert der Saison 2018/19
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll
Mitwirkende:
Teodor Currentzis
Dr. Renate Stark-Voit (Wien)Lars Jönsson und Christoph Grund (Klavier)

Zwei Tage vor seinem Antrittskonzert hat der neue Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters zum "Currentzis LAB" eingeladen: Bei einem Werkstattgespräch vermittelte er seine Ansichten über Mahlers 3. Sinfonie, die er beim Antrittskonzert am 20. September dirigieren wird.

Der komplette Livemitschnitt des Currentzis-LAB vom 18.9.2018

Currentzis-LAB:
Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3
18. September 2018
Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal

Teodor Currentzis
Dr. Renate Stark-Voit (Wien)
Lars Jönsson und Christoph Grund (Klavier)

Currentzis-LAB | Werkstattgespräch Mahlers Dritte: "Das ist keine gesunde Musik"

Currentzis LAB (Foto: SWR, Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin)
Zwei Tage vor seinem Antrittskonzert hat der neue Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters zum "Currentzis LAB" eingeladen: Bei einem Werkstattgespräch vermittelte er seine Ansichten über Mahlers 3. Sinfonie, die er beim Antrittskonzert am 20./21. September dirigieren wird. Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Im LAB möchte Currentzis seine Zuhörer das erleben lassen, was die Musik mit uns macht, welche Emotionen sie auslöst, was sie uns erzählt. Seiner Meinung nach hängt die Zukunft der klassischen Musik von der Fähigkeit der Zuhörer ab, wirklich zu verstehen, was im Inneren der Musik passiert. Im Bild (v.l.n.r.): Pianist Lars Jönsson, Chefdirigent Teodor Currentzis, Mahler-Expertin Dr. Renate Stark-Voit und Pianist Christoph Grund. Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Teodor Currentzis: "Debussy, mein guter Freund, hat gesagt: 'Das größte Crescendo ist ein Diminuendo'. Und er hat recht". Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Der letzte Satz aus Gustav Mahlers dritter Sinfonie war der Themenschwerpunkt an diesem Abend. Teodor Currentzis dirigierte und kommentierte auf Englisch Note für Note. Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Jede noch so kleine, intime Nuance ist Currentzis wichtig, um Gerüche, Schmerz, Leidenschaft, Spiritualität, Melancholie, Tod und Leben zum Leben zu erwecken - alles Stimmungen und Aspekte, die für ihn diese Musik enthält. Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Hörbeispiele kamen über Lautsprecher oder wurden direkt von den Pianisten Lars Jönsson (l.) und Christoph Grund (r.) gespielt. Als Gesprächspartnerin hatte sich Teodor Currentzis die Mahler-Expertin Dr. Renate Stark-Voit von der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft aus Wien eingeladen. Oliver Reuther - Bild in Detailansicht öffnen
Am Ende gab es für das Publikum noch die Möglichkeit Fragen zu stellen, zum Beispiel warum sich Teodor Currentzis genau diese Sinfonie für sein Antrittskonzert ausgewählt hat. Seine Antwort: "Ich habe eine sehr enge Verbindung zum dem Werk, aber dirigiere es sehr selten, denn es schmerzt mich immer sehr. Das ist keine gesunde Musik, das kann ich Ihnen sagen." Klaus Mellenthin - Klaus Mellenthin Bild in Detailansicht öffnen
Nach zwei Stunden ging ein inspirierender Abend mit gelebter Musikvermittlung und Teodor Currentzis hautnah zu Ende. Eine Veranstaltung, die Lust auf mehr macht und an das Zitat von Gustav Mahler erinnert: "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten." Oliver Reuther - Bild in Detailansicht öffnen
Auf SWRClassic.de konnte das LAB im Live-Videostream mitverfolgt werden. Ab dem 20. September steht der Mitschnitt dort als Video-on-Demand zur Verfügung. Das Antrittskonzert am 20. September wird ab 20 Uhr ebenso live auf SWRClassic.de gestreamt, außerdem live in SWR2 gesendet. Oliver Reuther - Bild in Detailansicht öffnen

Erleben Sie Teodor Currentzis auf eine ganz neue, sehr persönliche Art. Seien Sie hautnah dabei, wenn der Chefdirigent des SWR Symphonieorchesters Ihnen die Möglichkeit bietet, gemeinsam mit ihm in ausgewählte Werke seines Programms einzutauchen. Die Werkstattgespräche werden auf Englisch geführt und befassen sich mit Fragen der Interpretationen, mit dem Partiturstudium sowie mit weiteren musikalischen und künstlerischen Kontexten und Aspekten. Neben eingespielten Interpretationsbeispielen verdeutlichen Lars Jönsson und Christoph Grund die diskutierten Stellen des Notentextes am Klavier.

Weitere Termine für das Currentzis-LAB

Stuttgart
Dienstag, 11. Dezember 2018
Musikhochschule Stuttgart, Turm
Alfred Schnittke: Konzert für Viola und Orchester

Dienstag, 19. Februar 2019
Musikhochschule Stuttgart, Turm
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4

Dienstag, 18. Juni 2019
Stuttgart, Ort noch offen
Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 7 (Leningrader)

Freiburg
Dienstag, 30. April 2019
Musikhochschule Freiburg
Über Werke von Marko Nikodijević und Dmitri Kourliandski

Der Eintritt zu dieser exklusiven Veranstaltung mit Teodor Currentzis ist frei, allerdings gibt es nur eine begrenzte Anzahl Plätze. Melden Sie sich bitte per E-Mail an.

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