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SENDETERMIN So, 3.5.2020 | 17:15 Uhr | SWR Fernsehen

Wildes Österreich: Vom Bergbach zur Donau

Moderner Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge von WILDES ÖSTERREICH führt die Zuschauer in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahin fließenden Donau.

Moderner Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge von "Wildes Österreich" führt die Zuschauer in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau.
Tiefe Täler, dichte Wälder, eine wehrhafte Burganlage, die hoch über dem Fluss thront. Ein Ort wie aus einer mittelalterlichen Heldensaga - das Kamptal. Aus einer Baumhöhle sind leise Geräusche zu hören. Gänsesäger haben in einer alten Weide am Flussufer gebrütet. Die Küken sind gerade erst geschlüpft, schon verlässt die Mutter das Nest. Die Winzlinge rufen nach ihr, doch sie kommt nicht zurück zu ihnen. Vom Fluss aus lockt sie ihren Nachwuchs mit lauten Rufen. Was dann folgt, ist der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser... Die Vorbereitungen zu den Dreharbeiten der aufwendigen Sequenzen haben Monate gedauert. Zunächst mussten die Filmemacher Rita und Michael Schlamberger die Bruthöhlen überhaupt finden und ferngesteuerte Minikameras installieren. Als die Küken kurz vor dem Schlüpfen waren, standen die Naturfilmer rund um die Uhr hinter den Kameras bereit. Dann, eines Morgens, war es soweit und der erste von elf flauschigen Federbällen stürzte sich todesmutig in die Tiefe... Entstanden sind berührende und seltene Szenen einer Familienzusammenführung.
Im typisch braunen Wasser des Kamp existieren auch die letzten Bestände der Flussperlmuschel. Wegen ihrer wertvollen Perlen und des Perlmutts, war sie fast ausgerottet. Und was aussieht wie eine Kreuzung zwischen Regenwurm und Aal ist kein Fisch: Bachneunaugen sind Rundmäuler und gehören zu den ältesten Wirbeltieren der Welt. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie, vergraben im Bachbett, als blinde, zahnlose Larven.
Vor dem Hintergrund einmaliger Landschaften ist der Zweiteiler "Wildes Österreich" eine bildgewaltige, epische Reise durch eines der schönsten Länder Europas - von den Alpenbächen bis zur Donau.

Sendung am

So, 3.5.2020 | 17:15 Uhr

SWR Fernsehen

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Mo, 4.5.2020 | 10:30 Uhr | SWR Fernsehen