Psychische Belastung durch Einbrüche

Verunsichert im eigenen Zuhause - Wie sich Opfer nach einem Einbruch fühlen

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Eine Familie aus Blieskastel/Saarland war nur fünf Stunden weg – viel Zeit für Einbrecher: Sie durchwühlten alles, stahlen Bargeld und Schmuck. Zum Schaden kommt die Unsicherheit im eigenen Haus.

Mehr als 267 Mal am Tag schlagen Einbrecher in Deutschland zu. So wie bei einer kleinen Familie in einer ruhigen und vermeintlich sicheren Wohngegend.

Donnerstag, 22. Oktober, in Altheim bei Blieskastel im Saarland: Familie R. verlässt gegen 17 Uhr ihr Haus, auf dem Weg zu Freunden. Fünf Stunden werden sie unterwegs sein. In dieser Zeit brechen die unbekannten Täter das Fenster zum Kinderzimmer auf und steigen unbemerkt in das Einfamilienhaus ein. Sie durchwühlen in allen fünf Zimmern Schränke und Schubladen und suchen nach Wertsachen.

Die Täter erbeuten 2.000 Euro Bargeld aus einem Schrank, eigentlich die eiserne Reserve, die Familienkasse. Außerdem eine teure Perlenkette und weiteren Schmuck. Der Gesamtschaden: rund 5.000 Euro. Besonders schmerzhaft: Sogar die Eheringe wurden geklaut.

Die Einbrecher kamen zwischen 17 und 22 Uhr, ein sogenannter Dämmerungseinbruch. Das Risiko eines Einbruchs ist dann am größten, wenn die Täter ein leeres Haus erwarten, also zwischen 10 und 20 Uhr. In diesem Zeitraum werden rund 70 Prozent aller Einbrüche verübt.

Fahndungsaufruf: Können Sie helfen?

Im Fall von Familie R. ermittelt die Polizei Saarbrücken. Sie geht von einer professionellen Diebesbande aus und fahndet nach ihnen.

Können Sie helfen? Haben Sie etwas Ungewöhnliches bemerkt? Der Einbruch bei Familie R. geschah in Altheim bei Blieskastel im Saarland, am 22. Oktober zwischen 17 und 22 Uhr. Hinweise bitte an die Polizei Saarbrücken unter Telefon 0681 962 21 33.

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