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SENDETERMIN So, 24.5.2020 | 8:45 Uhr | SWR Fernsehen

Schwetzinger SWR Festspiele 2013 - Vilde Frang und Michail Lifits

Die Geigerin Vilde Frang (*1986, Oslo) studierte ab 1993 in Oslo, in Hamburg und Kronberg. Bei ihrem Debut mit dem Norwegischen Rundfunkorchester war sie zehn. Als Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung tourte sie mehrfach mit der berühmten Virtuosin durch Europa und die USA und hatte zahlreiche Gastspiele bei großen Orchestern und Festivals.
Der Pianist Michail Lifits (*1982, Usbekistan) bekam ab fünf Jahren Klavierunterricht und nach ersten Auftritten 1991 in Usbekistan folgten Konzerte in Europa, Asien und den USA. 1995 debütierte er mit der Nationalen Philharmonie Usbekistans.

Die norwegische Geigerin Vilde Frang wurde 1986 in Oslo geboren. Sie studierte von 1993 bis 2002 am Barratt Due Musikinstitut in ihrer Heimatstadt, anschliessend setzte sie ihre Ausbildung bei Kolja Blacher in Hamburg und bei Ana Chumachenco an der Kronberg Academy fort. Als Stipendiatin der Anne-Sophie-Mutter-Stiftung hatte sie Gelegenheit, mehrfach mit der berühmten Virtuosin auf Tournee durch Europa und die USA zu gehen. Ihre solistische Karriere konnte Vilde Frang schon im Alter von zehn Jahren beginnen, als sie beim norwegischen Rundfunkorchester debutierte; ein Jahr später trat sie dann beim Oslo Philharmonic Orchestra unter Leitung von Mariss Jansons auf. Mittlerweile war Vilde Frang Gast bei vielen Sinfonieorchestern in ganz Europa und in Fernost, darunter das London Philharmonic Orchestra, Rotterdams Filharmonisch Orkest, das Mahler Chamber Orchestra und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Die Kammermusikerin Vilde Frang stellte sich bei den Festivals von Verbier, Schleswig-Holstein, Chambéry, Lockenhaus und Mecklenburg-Vorpommern vor; sie arbeitete mit Martha Argerich, den Brüdern Renaud und Gautier Capuçon, mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Leif Ove Ands-nes und Julian Rachlin zusammen. Bereits für ihre 2010 veröffentlichte Debut-CD mit Violinkonzerten von Sibelius und Prokofjew wurde sie mit dem "Edison Award" und dem "Classic Brit Award" als "Best Newcomer" ausgezeichnet; ihre zweite Einspielung mit Violinsonaten von Richard Strauss, Edvard Grieg und Béla Bartók erhielt den "Diapason d'Or" und den "Echo Klassik". Zuletzt erschien ihre Deutung der Konzerte von Nielsen und Tschaikowsky. Vilde Frang spielt auf einer Violine von Jean-Baptiste Vuillaume.
Der Pianist Michail Lifits wurde 1982 in Taschkent (Usbekistan) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er mit dem Klavierunterricht und studierte bei Boris Petrushansky in Accademia Pianistica "Incontri col Maestro" in Imola (Italien) sowie bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
1991 hatte Lifits erste Auftritte in Usbekistan, gefolgt von Konzerten in Europa, Asien und den USA. 1995 debütierte er mit der Nationalen Philharmonie Usbekistans. Konzertengagements führten ihn in die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, den Salle Cortot und das Auditorium du Louvre in das Teatro della Pergola in Florenz, den Sala Verdi in Mailand, das Teatro Olimpico in Rom, die Tonhalle in Zürich , die Wigmore Hall in London sowie den Großen Saal der Berliner Philharmonie Lifits war zu Gast beim Festival Kissinger Sommer , dem Rheingau Nachwuchs-Musikfestival, den Braunschweig Classix, dem Klavierfestival Ruhr und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland sowie auf Festivals in Frankreich, in Polen und in Italien.
Programm:
W.A. Mozart: Sonate für Klavier und Violine F-Dur KV 377
Johannes Brahms: 3 Ungarische Tänze Nr. 11, 17 und 2 bearbeitet für Violine und Klavier von Joseph Joachim
Wolfgang Amadeus Mozart veröffentlichte 1781 eine Serie von sechs Sonaten für Violine und Klavier, zu denen auch die Sonate F-Dur KV 377 gehörte. Er widmete die Sonatenausgabe seiner Klavierschülerin Josepha Auernhammer. Das besondere an diesen Sonaten war, dass sich hier bereits ein sorgfältig ausbalanciertes Gleichgewicht zwischen den beiden Instrumenten abzeichnete.
Johannes Brahms beschäftigte sich seit 1852 mit seinen "Ungarischen Tänzen". 1869 veröffentlichte er zehn Sätze für zwei Klaviere, denen 1880 eine zweite Serie folgte. Sie gehören zu seinen populärsten Werken. Die Themen hatte Brahms von dem ungarischen Geigenvirtuosen Eduard Reményi kennengelernt. Die ursprünglich für Klavier zu vier Händen geschriebenen Tänze wurden vom großen Geiger und Brahms-Freund Joseph Joachim für Violine und Klavier bearbeitet.

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