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Donnerstag, 20.6.2019

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  • 05.50

    Reisetipp Südwest

    Radwandern - Von der Eifel an die Mosel

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion
  • 07.30

    Zug um Zug

    Geschichten vom Hauptbahnhof Karlsruhe

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    67.000 Reisende, 360 Züge, 16 Gleise: Der Karlsruher Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Bahnknotenpunkte im Südwesten; ein kompliziertes Räderwerk, das taktgenau ineinandergreifen muss. Wenn nicht, bekommen es die Fahrgäste zu spüren. Der Bahnhof ist Drehscheibe, Treffpunkt und Einkaufsmeile - ein Mikrokosmos voller Geschichten und Überraschungen.

    Wiederholung vom Mittwoch

  • 08.15

    Eisenbahn-Romantik

    Als die Eisenbahn in den Südwesten kam

    Stereo 16 zu 9 Format HD Produktion
  • 09.15

    Ein Blumenteppich für den Herrn - Fronleichnam im Südwesten

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Überall im Land feiern die katholischen Christen heute, an Fronleichnam, die leibhaftige Gegenwart Gottes in der geweihten Hostie. Auch in Sipplingen am Bodensee. Für die 2000-Seelen-Gemeinde ist es der größte und wichtigste Festtag im Ort. Denn zur Fronleichnamsprozession legen die Sipplinger ihrem Herrgott einen Blumenteppich. Einen der längsten und schönsten weit und breit.

  • 10.00

    Wunderschön! Komm, wir wandern weiter

    Von Meran zum Gardasee

    Stereo 16 zu 9 Format HD Produktion
  • 12.15

    Die große Chance

    Spielfilm Deutschland 1957

    Stereo Untertitel

    Walter Gerber (Walter Giller) studiert Maschinenbau. Sein großes Hobby ist die Jazzmusik; darum hat er zusammen mit Heidelberger Kommilitonen und anderen jungen Leuten eine Band gegründet, in der er Trompete spielt. Seinem Vater (Peter Lühr), einem konservativen Studienrat, ist diese Musik allerdings ein Gräuel. Neben dem Studium arbeitet Walter an einer Tankstelle, denn er muss wie die meisten seiner Freunde seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Obwohl er durch die Schuld der hübschen Industriellentochter Erika Hallersperg (Wera Frydtberg) vorübergehend seinen Job verliert, kommen sich die beiden näher und verlieben sich ineinander. Erikas Bruder Manfred (Michael Cramer) gehört ebenfalls zu der Studenten-Band. Zum Ärger seiner eingebildeten Mutter (Loni Heuser) ist er mit der jungen Ruth Degner (Gardy Granass) befreundet. In ihren Augen passt die kleine Blumenverkäuferin gar nicht zu ihm. Als Ruth mit einem Lied von Walter an einem Nachwuchswettbewerb teilnimmt, will Manfred sich mit ihr verloben. Frau Hallersperg sorgt jedoch für einen Eklat. Auch zwischen Walter und Erika laufen die Dinge nicht so, wie sie sollten. Vater Gerber schafft zusätzlich Probleme, als er Unterschriften gegen den aufgeschlossenen Kaplan Sommer (Robert Freytag) zu sammeln beginnt. Die jungen Leute haben den Geistlichen schätzen gelernt, weil er nicht nur von Musik viel versteht. In dieser Situation beschließen die Jazzfans, den Gegnern des progressiven Kaplans mit einem Wohltätigkeitskonzert den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Mit der Figur des unkonventionellen Kaplans wurde unverkennbar ein Repräsentant der amerikanischen Kino-Geistlichkeit in deutsches Filmmilieu verpflanzt. Auch wenn die unterhaltsame Geschichte nicht gerade realistisch ist, vermittelt Hans Quests ("Charleys Tante") kurzweilige Inszenierung im Rückblick in vielerlei Hinsicht die Atmosphäre und den Zeitgeist der 50er Jahre. Mit von der Partie ist Freddy Quinn, der am Ende einen Star-Auftritt hat.

  • 13.50

    Wer weiss denn sowas?

    mit Kai Pflaume

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion
  • Eine festliche Kaffee oder Tee Sendung zu Fronleichnam. Moderiert von Martin Seidler werden die Prozessionen im Südwesten ebenso ein Thema sein wie der Kaffee oder Tee Garten im Juni.

  • Baden-Württemberg

    18.00

  • Rheinland-Pfalz

    18.00

  • Baden-Württemberg

    18.05

    Annettes Tag mit Marc Marshall

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Früh lernt Marc Marshall durch seinen Vater Tony das Musikbusiness kennen. Er ist sechs Jahre alt, da reist er mit seinem Vater nach Chicago und steht mit ihm in kleinen Clubs auf der Bühne.
    Nach dem Abitur studiert der Bariton in Karlsruhe und Los Angeles. Seine Begegnungen mit den Großen des Showbusiness, darunter Harry Belafonte, Andrea Bocelli, Aretha Franklin und Till Brönner, prägen den jungen Künstler. "Ich bin wie ein Zirkuskind in der Musikwelt aufgewachsen", sagt der 53-Jährige. Und so vereint Marc Marshall heute wie kein anderer deutscher Sänger Jazz, Klassik und Pop zu einem sehr erfolgreichen eigenen Musikstil.
    Seiner Heimat Baden-Baden ist Marc Marshall bis heute treu geblieben. Dort hat ihn SWR Moderatorin Annette Krause besucht und einen ganzen Tag mit ihm verbracht. Die Moderatorin durfte den Sänger ganz privat erleben, fern ab der Bühne und seiner Fans. So sind sehr persönliche Gespräche entstanden: Über seine Familie, den Vater Tony, über Vergänglichkeit, Glück, Erfolg, durchgestandene Krisen und das, was für ihn wirklich zählt im Leben.

  • Rheinland-Pfalz

    18.05

    Die SWR-Reportage

    Lottis großer Augenblick - Kampf gegen den Grünen Star

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Die Eltern der neun Monate alten Lotti setzen ihre ganze Hoffnung in Esther Hoffmann, Ärztin an der Mainzer Universitäts-Augenklinik. Denn Lotti leidet am Grünen Star, dem Glaukom und droht zu erblinden. Bei Kindern ist die Krankheit äußerst selten - nur eines von 15.000 erkrankt am Grünen Star. Je früher man die Krankheit bei Kleinkindern erkennt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgs. Lottis Heilungschance: 80 Prozent. Dafür müsste sie aber operiert werden. Eine OP, die in Deutschland nur wenige Ärzte beherrschen. Esther Hoffmann gehört dazu. Die Familie von Lotti ist deshalb extra aus Lübeck angereist. Voller Hoffnung, aber natürlich auch mit der Angst, dass etwas schief gehen könnte. "Die SWR-Reportage" begleitet Lotti und ihre Familie während dieser so entscheidenden Tage. Wird Esther Hoffmann auch Lottis Augenlicht retten?

  • Rheinland-Pfalz

    18.15

    Vegetarisch gegen Fisch; mit Honig glasierter Spargel gegen Kabeljau-Kartoffel-Küchlein. Jens Hübschen will es wissen. Schafft er mit Hilfe der Mitköchin am Ende einen klaren Geschmacks-Sieg gegen den Profikoch Frank Brunswig? Oder muss er bei den Testessern um jeden Bewertungsapfel kämpfen in der pfälzischen Ringerstadt Schifferstadt?

  • Baden-Württemberg

    18.30

    Liebe auf dem Land - Erinnerungen aus Baden-Württemberg

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion
    Video Programming System 18.29

    Wie lernten sich früher auf dem Dorf zukünftige Ehepartner kennen, als es keine Disco und kein Internet gab? Wie wurden Hochzeiten gefeiert? Wie reagierte man im Dorf, wenn eine ledige Frau ein Kind gebar? Eine Entdeckungsreise rund um das Thema Liebe in der Ära der Groß- und Urgroßeltern.
    Meist galten auf dem Land wesentlich strengere Regeln als heute. Zeitzeugen berichten, wie es damals auf Dorffesten zuging, wenn die erste große Liebe entflammte. Kirchweih, Jahrmärkte oder traditionelle Feste waren die Höhepunkte im Jahr und galten als Heiratsbörsen, auf denen sich Paare finden konnten. Im Schwarzwald, wo die Höfe weit entfernt lagen, verkuppelten die Handwerker, Uhrenträger oder Hausierer so manches Paar. Sie kamen als einzige regelmäßig auf die verschiedenen Höfe und gaben Informationen über heiratsfähige Söhne und Töchter und deren Besitz weiter. Öffentliche Hochzeiten boten ebenfalls Gelegenheiten, anzubandeln. "Eine Hochzeit gibt die nächste" war das Sprichwort, denn die Ledigen gingen im Brautzug paarweise hinter dem Brautpaar in die Kirche und blieben auch beim Essen und Tanz beieinander. Wer wegen eines Trauerfalls in der Familie ein Jahr lang nicht tanzen durfte, hatte Pech. Die Kirche hatte in der Dorfgemeinschaft generell in Liebesdingen ein wichtiges Wort mitzureden.
    Schmetterlinge im Bauch und große Gefühle gab es damals allerdings auch. Oft aber ging es ums Geld und um einen vollen Magen. Wer als Mann keinen Hof hatte und kein Handwerk ausübte, konnte nicht heiraten. Und wer ledig blieb, musste als Magd oder Knecht arbeiten. Der Film zeigt Berichte und Erinnerungen von Zeitzeugen, wie es damals in Sachen Liebe zuging. Viele Schwarz-weiß-Aufnahmen und historisches Archivmaterial ergänzen die Erzählungen und Bilder von heute.

  • Rheinland-Pfalz

    18.45

    Familienurlaub, Klassenfahrt und Co. - Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Hagebuttentee in Blechkannen, Doppelbetten und Sammelduschen. Wer dies heutzutage noch in Jugendherbergen vermutet, wird große Augen machen. Es sind Häuser mit Hotelcharakter. Aber als Konkurrenz zu Hotels sieht sich keine Jugendherberge. 1922 hat die erste in Rheinland-Pfalz aufgemacht - in der Burg Lichtenberg in der Pfalz. Heute gibt es insgesamt 40 Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz. Egal ob auf Klassenfahrt, im Familienurlaub oder mit dem Verein - wer mal in einer Jugendherberge war, erinnert sich meist ein Leben lang daran. Die Sendung erzählt Geschichten von Abenteuern, Gemeinschaftserlebnissen und Freundschaften - quer durch's Land.

  • Baden-Württemberg

    19.00

    Wie das Dorfleben ins Museum kam - Freilichtmuseen in Baden-Württemberg

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Es gibt sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg. Die Sendung stellt drei von ihnen vor:
    Der Vogtsbauernhof in Gutach im Südschwarzwald, das Freilandmuseum Wackershofen in Hohenlohe und das Bauernhausmuseum Wolfegg in Oberschwaben.

  • Rheinland-Pfalz

    19.15

    Bekannt im Land

    Himmel auf Erden
    St. Peter Bacharach

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel HD Produktion

    Malerisch liegt die Peterskirche im Bacharacher Ortskern und scheint wie vor 800 Jahren über ihren Ort und seine Menschen zu wachen wie eine gutmütige Glucke.

  • Baden-Württemberg

    19.45

  • Rheinland-Pfalz

    19.45

  • Baden-Württemberg

    19.57

  • Wiederholung

  • 20.15

    André Rieu "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren"

    Stereo 16 zu 9 Format Untertitel

    Sein Herz schlägt für seine Heimatstadt Maastricht, aber verloren hat er es, dieses Mal jedenfalls, in Heidelberg. Auf dem wunderschönen Kornmarkt mit Blick auf das weltbekannte Heidelberger Schloss spielt der Maestro mit seinem Johann Strauss Orchester berühmte wie beliebte Melodien unter dem Motto "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren".
    Auf dem Programm stehen Lieder aus dem bekannten Heidelberger Musikfilm "Der Studentenprinz", darunter das "Trinklied" und "Summertime in Heidelberg". Viele weitere Melodien wie "La Danza", das "Wolgalied", die "Mondscheinsonate", "Sah' ein Knab' ein Röslein stehen", "Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde" und dem italienischen "Con té partiró" runden das Programm ab.
    Die Fans erwartet ein herrlich musikalischer Abend.
    Gäste sind u. a. Carla Maffioletti, The Platin Tenors, Die neuen Comedian Harmonists sowie einmal mehr Mirusia Louwerse.

  • 21.45

    Ziemlich beste Freunde

    (Intouchables)
    Spielfilm Frankreich 2011

    Stereo Dolby Digital 5.1 16 zu 9 Format Untertitel Audiodeskription HD Produktion

    Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe (François Cluzet) wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und benötigt häusliche Rundumbetreuung. Driss (Omar Sy) dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis unterschreiben zu lassen - wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird. Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss` lässiger Art und der völligen Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu holen. Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt dies für ihn keinen Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss' Spontaneität fasziniert und mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst und klassischer Musik heran. Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen - auch wenn diese Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert. Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.
    Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des querschnittsgelähmten Geschäftsmannes Philippe Pozzo di Borgo und der besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, dem 21-jährigen Algerier Abdel Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit dem französischen Schauspielstar François Cluzet und seinem Gegenpart, dem mitreißenden Energiebündel Omar Sy, perfekt besetzte Film nahm die europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten.

  • 23.30

    Global Player - Wo wir sind isch vorne

    Spielfilm Deutschland 2013

    Stereo Dolby Digital 5.1 16 zu 9 Format Untertitel Audiodeskription HD Produktion

    Firmenchef Michael Bogenschütz (Christoph Bach) ist verzweifelt. Das Familienunternehmen, einst führend in der Herstellung von Textilmaschinen, steht kurz vor der Pleite. Schmerzhaft muss er erfahren, dass die Globalisierung vor dem schwäbischen Hechingen nicht Halt gemacht hat: Die Auftragslage ist mies, die Produktion zu teuer und Bangladesch immer billiger. In seiner Not denkt Michael auch an frisches Kapital durch chinesische Investoren. Zu ihnen hat er heimlich Kontakt aufgenommen, denn Vater und Seniorchef Paul (Walter Schultheiß) hält nichts davon. "Finger weg vom Chines'", so lautet sein Motto. Aber die Firmenpolitik des sturen Knochens, der ein Vetorecht besitzt, ist überholt. Sein "hart schaffe" reicht in der modernen Arbeitswelt nicht mehr. Und die Familie hat sich auseinandergelebt: Matthias (Stefan Hallmayer) genießt das Aussteigerdasein in Thailand, Marlies (Inka Friedrich) widmet sich grünen Ideen in Köln und Marianne (Ulrike Folkerts) arbeitet als Übersetzerin in Berlin. Zum 90. Geburtstag des Patriarchen sind wenigstens die Schwestern da und Michael weiht sie in den Ernst der Lage ein. Als ein dringend benötigter Großauftrag platzt, bleibt nur noch die Partnerschaft mit der Firma Chong. Den Anblick der Delegation aus Shanghai auf seinem Firmengelände kann Paul nicht ertragen. Kurz entschlossen wendet sich der Senior an seine Töchter mit der Bitte, ihre Häuser zu beleihen. Dabei erlebt er eine erfreuliche Überraschung: Marlies entpuppt sich als Geschäftsfrau, die erfolgreich mehrere Yoga-Studios betreibt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Michael zieht sie in das Ringen mit den Chinesen. Jetzt geht es um alles, denn die Asiaten wollen Bogenschütz & Söhne komplett übernehmen.
    Hannes Stöhr steht vor allem für trendiges Hauptstadtkino, mit "Global Player - Wo wir sind isch vorne" taucht er in die schwäbische Kleinstadtwelt seiner Jugend ein. Sicher im Gespür für jedes Detail, erzählt der preisgekrönte Regisseur vom Überlebenskampf eines Hechinger Familienunternehmens aus dem Musterländle. Urgestein Walter Schultheiß spielt in der Tragikomödie einen sturen Patriarchen, dessen altbewährte Rezepte zwar nicht mehr in die Zeit passen, der aber einen unerschütterlichen Kampfgeist in den globalen Wettbewerb einbringt.

  • 01.00

    Seegrund. Ein Kluftingerkrimi

    Spielfilm Deutschland 2013

    Dolby Surround / Dolby Digital 5.1 16 zu 9 Format Untertitel Audiodeskription HD Produktion

    Eigentlich sollte es ein schöner Sonntagsausflug werden, den Kluftinger (Herbert Knaup) da zusammen mit seiner Familie und Yumiko (Joy Maria Bai), der neuen Freundin seines Sohns Markus (Frederic Linkemann), am Alatsee unternimmt. Aber ein toter Taucher, der gar nicht tot ist und auch sonst nicht der, für den man ihn hält, verhindert fürs erste die Familienzusammenführung.
    Da sich der Alatsee auf dem Terrain der Füssener Dienststelle befindet, ist Kluftinger bei diesem Fall gezwungen, mit der ungeliebten Kollegin Friedel Marx (Catrin Striebeck) zusammenzuarbeiten. Und nicht nur, dass die Marx die eingespielten Kräfteverhältnisse in Kluftingers "G'schäft" aus dem Gleichgewicht zu bringen droht. Auch in seiner Familie sieht Kluftinger seine Gewohnheiten infrage gestellt. Mit einer Japanerin als Schwiegertochter in spe hat er nicht gerechnet. Kluftinger hat mit Ängsten und eigenen Vorurteilen zu kämpfen und mit seinen hilflosen Bemühungen, den weltoffenen Allgäuer zu geben. Der verunglückte Taucher war Mitglied einer Forschergruppe der Uni München, die mit Hilfe eines wertvollen Tauchroboters die Purpurbakterienschicht des Sees wissenschaftlich untersucht. Er hatte sich dort unter falschem Namen eingeschmuggelt. Aber in der Forschergruppe um Prof. Bittner (Daniel Friedrich) bleibt er nicht der einzige falsche Student, der hier noch anderes im Sinn hat als rote Bakterien. Neben den Studenten taucht in Kluftingers Ermittlungen schon bald eine Gruppe alter Männer auf, deren Bund in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht. Damals betrieben die Nazis geheime Forschungen am Alatsee. Schwere rätselhafte Kisten wurden in aller Eile und Heimlichkeit im See versenkt. Wer sich an diese Zeit noch besonders gut erinnern kann, ist der alte Martl (Wolfgang Fendt), dessen Bruder im Zusammenhang mit den Nazi-Machenschaften am Ende des Kriegs ermordet wurde. Hängt der Fall um Martls Bruder mit dem des untoten Tauchers von heute zusammen? Was haben die Alten mit den Jungen zu tun und was ist tatsächlich in den Kisten, die auf dem Seegrund liegen?
    Neben kraftraubenden Ermittlungen sieht sich Kluftinger auf der Suche nach dem Geheimnis, das auf dem Seegrund schlummert, den mysteriösen Kräften des Alatsees ausgesetzt. Das Gewässer hat sein Qi verändert. Das jedenfalls glaubt der Schamane und Wasserexperte Schnalke (Stipe Erceg), der am See wohnt und ihn bewacht.
    Kluftingers Welt gerät ins Wanken: Ein Toter ist nicht tot. Ein vermuteter Mann eine Frau. Auf seinem Bürostuhl sitzt plötzlich die Marx. Sein Sohn droht nach Japan zu gehen. Eine heftige Erkältung attackiert sein Immunsystem. Alles scheint in Veränderung. Nichts ist mehr, wie es war. Ein Albtraum für Kluftinger, der doch mehr als jeder andere an dem festhalten will, was ist und das nach seinem Wunsch auch immer so bleiben soll.
    Der gleichnamige Roman aus Volker Klüpfels und Michael Kobrs Bestseller-Reihe lieferte den Stoff zu diesem komödiantischen Heimatkrimi. Nach den Erfolgen der ersten beiden Episoden schlüpft Charakterkopf Herbert Knaup zum dritten Mal in die Rolle des grantigen Alpenermittlers. Der gebürtige Sonthofener spricht in seiner heimischen Mundart und gibt der Figur dadurch unnachahmliche Authentizität. Sein liebenswürdig-schräges Ermittlerteam ergänzen Jockel Tschiersch, Johannes Allmayer und Katharina Spiering in der Rolle der sächselnden Sekretärin. Catrin Striebeck verleiht der Zigarren rauchenden Kollegin Friedel Marx maskuline Züge und Stipe Erceg überzeugt als esoterischer Wunderheiler. Rainer Kaufmann, bekannt für "Die Apothekerin", bricht die alpenländische Postkartenidylle mit psychedelischen Blicken auf den Seegrund.

  • 02.30

    Ziemlich beste Freunde

    (Intouchables)
    Spielfilm Frankreich 2011

    Stereo Dolby Digital 5.1 16 zu 9 Format Untertitel Audiodeskription HD Produktion

    Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe (François Cluzet) wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und benötigt häusliche Rundumbetreuung. Driss (Omar Sy) dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis unterschreiben zu lassen - wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird. Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss` lässiger Art und der völligen Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu holen. Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt dies für ihn keinen Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss' Spontaneität fasziniert und mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst und klassischer Musik heran. Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen - auch wenn diese Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert. Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.
    Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des querschnittsgelähmten Geschäftsmannes Philippe Pozzo di Borgo und der besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, dem 21-jährigen Algerier Abdel Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit dem französischen Schauspielstar François Cluzet und seinem Gegenpart, dem mitreißenden Energiebündel Omar Sy, perfekt besetzte Film nahm die europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten.

    Wiederholung

  • 04.15

    Die große Chance

    Spielfilm Deutschland 1957

    Stereo Untertitel

    Walter Gerber (Walter Giller) studiert Maschinenbau. Sein großes Hobby ist die Jazzmusik; darum hat er zusammen mit Heidelberger Kommilitonen und anderen jungen Leuten eine Band gegründet, in der er Trompete spielt. Seinem Vater (Peter Lühr), einem konservativen Studienrat, ist diese Musik allerdings ein Gräuel. Neben dem Studium arbeitet Walter an einer Tankstelle, denn er muss wie die meisten seiner Freunde seinen Lebensunterhalt selbst verdienen. Obwohl er durch die Schuld der hübschen Industriellentochter Erika Hallersperg (Wera Frydtberg) vorübergehend seinen Job verliert, kommen sich die beiden näher und verlieben sich ineinander. Erikas Bruder Manfred (Michael Cramer) gehört ebenfalls zu der Studenten-Band. Zum Ärger seiner eingebildeten Mutter (Loni Heuser) ist er mit der jungen Ruth Degner (Gardy Granass) befreundet. In ihren Augen passt die kleine Blumenverkäuferin gar nicht zu ihm. Als Ruth mit einem Lied von Walter an einem Nachwuchswettbewerb teilnimmt, will Manfred sich mit ihr verloben. Frau Hallersperg sorgt jedoch für einen Eklat. Auch zwischen Walter und Erika laufen die Dinge nicht so, wie sie sollten. Vater Gerber schafft zusätzlich Probleme, als er Unterschriften gegen den aufgeschlossenen Kaplan Sommer (Robert Freytag) zu sammeln beginnt. Die jungen Leute haben den Geistlichen schätzen gelernt, weil er nicht nur von Musik viel versteht. In dieser Situation beschließen die Jazzfans, den Gegnern des progressiven Kaplans mit einem Wohltätigkeitskonzert den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Mit der Figur des unkonventionellen Kaplans wurde unverkennbar ein Repräsentant der amerikanischen Kino-Geistlichkeit in deutsches Filmmilieu verpflanzt. Auch wenn die unterhaltsame Geschichte nicht gerade realistisch ist, vermittelt Hans Quests ("Charleys Tante") kurzweilige Inszenierung im Rückblick in vielerlei Hinsicht die Atmosphäre und den Zeitgeist der 50er Jahre. Mit von der Partie ist Freddy Quinn, der am Ende einen Star-Auftritt hat.

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