Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin (Foto: SWR)

Die Toten Hosen in Ost-Berlin

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In den 80er Jahren führte die westdeutsche Punk-Band „Die Toten Hosen“ die Stasi an der Nase herum und gab ein Geheimkonzert in der DDR. Schauplatz: Der Innenhof der Hoffnungskirche in Ost-Berlin, unter dem Deckmantel einer Gemeindeveranstaltung. Unter den 200 Besuchern des unangemeldeten Konzerts befanden sich jedoch auch Spitzel der Stasi, so manchen Konzertbesucher erwarteten in dem totalitären Staat nun schwere Konsequenzen.

Für Frontmann Campino bleibt der Auftritt unvergesslich: „Als die Zuschauer anfingen zu tanzen, waren sie lauter als wir. Für uns war es ein echtes Abenteuer. Gegen die DDR fühlten sich unsere Konzerte im Westen wie Kindergeburtstage an.“ Die geheime Akte zu diesem Vorgang ist nun zur Einsicht freigegeben und Zeitzeugen wie damalige Verantwortungsträger und die Rockband selbst werden in diesem Doku-Drama erstmalig darüber sprechen, wie dieser Abend sie für immer verändern sollte.

Die Toten Hosen geben ein Geheimkonzert in Ost-Berlin (Foto: SWR)

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SWR Fernsehen