Bitte warten...

SENDETERMIN Sa, 18.4.2020 | 17:30 Uhr | SWR Fernsehen

Der Südwesten von oben Unsere Berge

Über die Hälfte des deutschen Südwestens formt sich aus Bergplateaus und Mittelgebirgen und zeigt dabei die unterschiedlichsten Gesichter. Der Entdeckungsflug in die Berge des Südwestens beginnt in der Eifel, wo Vulkanausbrüche gewaltige Krater auftürmten, die sich über Jahrtausende in idyllische Seen verwandelt haben.

Die Reise führt entlang der Weinhänge der Mosel ins Mittelrheintal, wo der Hunsrück steil zum Rhein abfällt. Um die meistbefahrene Güter-Schienentrasse Europas vor Steinschlag zu schützen, werden Ziegen in die Hänge getrieben. Wildwuchs, der mit seinen Wurzeln Steine lösen könnte, knabbern sie weg.

1/1

Berge im Südwesten

Unverwechselbare Höhenzüge und Taleinschnitte

In Detailansicht öffnen

Ganz besondere "Augen": Die so genannten Maare sind Folgen von Vulkanausbrüchen vor 11.000 Jahren in der Eifel und fast schon richtige Bergseen.

Ganz besondere "Augen": Die so genannten Maare sind Folgen von Vulkanausbrüchen vor 11.000 Jahren in der Eifel und fast schon richtige Bergseen.

Der Höchste aller Mittelgebirgsberge Deutschlands: Der Feldberg. Wo sich im Winter Tausende Skisportler tummeln, zeigt sich das Plateau des Feldbergs im Schwarzwald im Sommer grün eingefärbt.

Auch im Sommer Trainingsgelände: Seit 1924 segeln Skiflieger von der Schanze in Hinterzarten. Martin Schmitt und Sven Hannawald starteten hier ihre Weltkarriere.

Skispringerin Ramona Straub gehört zu den Nachwuchshoffnungen des Deutschen Skiverbandes.

Das Rheintal bietet eine Menge an Attraktionen, aber die "Loreley" - ein steil aufragender 132 Meter hoher Schieferfelsriegel - ist eine Klasse für sich.

200 Kilometer ziehen sich die sanften Hügel der Schwäbischen Alb durch den Südwesten. Auf den Wiesen bei Meidelstetten grasen wahre Urviecher: Eine Herde von 300 Wasserbüffeln.

Der Pfälzerwald ist ein grünes Meer aus Kastanien, Buchen, Fichten und Eichen. Biologin Alexandra Fischer-Pardow erforscht dort den Lebensraum der Baumkronen.

Benjamin Scherf aus Bad Dürkheim ist Fassbauer mit Leib und Seele. Seit zehn Jahren schon hat der Küfer sich auf den Bau von Barriquefässern spezialisiert.

Der Kaiserstuhl ist das sonnenreichste und wärmste Rebengebiet Deutschlands und liegt gleichzeitig im Regenschatten der Vogesen: ideales Klima für den Weinanbau.

Die Saarschleife bei Mettlach - Ein Wahrzeichen des Saarlandes: Herausforderung für jeden Kapitän.

Über den Hunsrück geht die Reise ins Saarland. Hier gewinnen Bergleute wertvolles Quarzit, das über die Saar abtransportiert wird. Im Pfälzerwald überragt ein für die Wissenschaft errichteter Turm aus Holz das europaweit größte zusammenhängende Waldgebiet. In der Höhe erforscht Alexandra Fischer-Pardow die Welt der Baumkronen. Einige Kilometer weiter, in Bad Dürkheim, verarbeitet Benjamin Scherf Pfälzer Eiche zu Barriquefässern. Hinauf geht es auf die Schwäbische Alb. Bis zu 400 Meter türmt sich hier der Kalkstein auf, durchlöchert von einem verschlungenen Höhlensystem. Der Schwarzwald ist das höchste Mittelgebirge Deutschlands und zieht – ob in der warmen oder kalten Jahreszeit – tausende Touristen an. Ramona Straub gehört zu Deutschlands Skispringer-Nachwuchs und trainiert zu jeder Jahreszeit. Die Reise endet am Kaiserstuhl, einem Paradies für Winzer.

Sendung am

Sa, 18.4.2020 | 17:30 Uhr

SWR Fernsehen

Mehr zum Thema im SWR: