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Gefühlte Eiszapfen an den Beinen, auch bei 30 Grad mit Socken auf der Couch? Viele Frauen klagen häufig über kalte Füße. Aber stimmt das wirklich? Und woher kommt das Phänomen?

Acht von zehn Frauen müssen sich häufig mit "kalten Füßen" herumschlagen. Das haben sie in Umfragen angegeben. Woran liegt das? Und warum haben Männer offenbar viel seltener kalte Füße? "Rundum gesund" ist dem Mysterium nachgegangen und hat eine Erklärung gefunden.

Die Muskeln sind schuld

Männer haben 40 Prozent ihrer Körpermasse als Muskeln. Diese wandeln fast ein Drittel ihrer Leistung in Bewegungsenergie um und den Rest in Wärme, die gleichmäßig im Körper verteilt wird. Folge: keine kalten Füße. Bei Frauen sieht die Lage anders aus.

Nur um die 20 Prozent ihrer Körpermasse besteht aus Muskeln, die entsprechend weniger Bewegungsenergie und Wärme erzeugen. Die erzeugte Wärme landet zunächst in der Körpermitte, wo die meisten lebenswichtigen Organe zu finden sind. Der Rest des Körpers wird vernachlässigt, an Händen und Füßen kommen nur 10 Grad an - die Füße bleiben also kalt.

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