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SENDETERMIN So, 27.1.2019 | 17:15 Uhr | SWR Fernsehen

Natur im Südwesten - Waldwelten

Der Südwesten ist ein Naturparadies für unzählige Tierarten, die in direkter Nachbarschaft zu Menschen leben. Wie kommen diese Tiere mit damit zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor der Haustür.
Seit mindestens 40.000 Jahren haben Menschen die Umwelt nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum der tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Jede Tierart hat anders auf uns Menschen reagiert. Das Rotwild zum Beispiel wäre von Natur aus eher in der offenen Landschaft zuhause - auf Wiesen und Weiden. Wir haben sie in die Wälder gedrängt, während Tiere wie der Weißstorch Felder durchaus zu schätzen wissen. Sie gelten als "Kulturfolger", die ihren Lebensraum in einer vielfältigen Agrarlandschaft gefunden haben. Ganz im Gegensatz zur Wildkatze, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausstehen kann. Sie gilt als unzähmbar - und versteckt sich in den dichtesten und größten Wäldern Westeuropas - wie im Pfälzerwald. Ein Film von Jürgen Vogt.

Sendung vom

So, 27.1.2019 | 17:15 Uhr

SWR Fernsehen