Jörn Geffert und Michael Steinbrecher (Foto: SWR)

Sendung am 26.11.2021

Wie gelingt die Trennung?

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Wenn man die Liebe einmal gefunden hat, möchte man sie am liebsten nie wieder loslassen. Doch leider hält die Liebe oftmals nicht für die Ewigkeit. Nur: Was kommt dann?

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Esther Kuhn

Esther Kuhn (Foto: SWR)

Esther Kuhns Ex-Partner und Traummann brachte all das mit, was sich die Schauspielerin wünschte: Er war respektvoll, liebevoll und verstand sich prächtig mit ihrem Sohn. Doch nach der ersten Verliebtheit zogen schnell dunkle Wolken auf: Er war krankhaft eifersüchtig, kontrollierte sie ständig – und schlug zu: „Nach der ersten Ohrfeige dachte ich noch, dass es ein Ausrutscher war. Und dann wurde es irgendwie normaler.“
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Jörn Geffert

Jörn Geffert (Foto: SWR)

27 Jahren hingegen hielt die Beziehung von Jörn Geffert, bis er sich schmerzhaft eingestehen musste, dass ihm und seiner Heidi die Liebe abhandengekommen ist; freundschaftlich verbunden bleiben sie trotzdem – auch für ihren Sohn Anton, um den sie sich seit der Trennung abwechselnd kümmern. Auch für ihn war die Trennung im Guten wichtig. „Ich glaube, dass wir die Trennung hervorragend hingekriegt haben“, so Geffert.
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Anouschka Renzi

Anouschka Renzi (Foto: SWR)

Wie sehr Trennungen auch schmerzen können, das weiß Anouschka Renzi ganz genau. Die Schauspielerin hat schon einige Enttäuschungen in der Liebe erleben müssen. Als besonders belastend empfand sie es, wenn der Kontakt einseitig komplett abgebrochen wurde. Das Loslassen fiel ihr schon immer sehr schwer: „Ich hänge so sehr an den Menschen, die ich in mein Leben lasse, dass ich mich in einer Beziehung fast ein bisschen vergesse“. Aus den Erfahrungen ihrer zwei gescheiterten Ehen hat Renzi gelernt.
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Sabine und Klaus Kahlert

Sabine und Klaus Kahlert (Foto: SWR)

Als sich Sabine und Klaus Kahlert mit 16 und 22 kennenlernten, wusste er sofort: „Das ist die Frau meines Lebens!“ Doch als Sabine Deutschland verlies, führte die räumliche Distanz zur Trennung. So ganz vergessen haben sie sich aber nie, und als sie sich 30 Jahre später wiederfanden, wurde aus ihnen erneut ein Paar. „Uns kann nur noch der Tod voneinander trennen!”, dessen sind sich die beiden sicher.

Jürgen Demandt

Jürgen Demandt (Foto: SWR)

Nach ihrer 44-jährigen Beziehung wurde Jürgen Demandt durch den Tod von seinem Mann getrennt, dem langjährigen Pfarrer der Berliner Gedächtniskirche Knut Soppa. Und so innig wie ihre Beziehung über diese lange Zeit war, so gestaltete sich auch der Abschied im März dieses Jahres: „Es war wie bei einer Lampe, die jeden Tag ein bisschen mehr gedimmt wird, bis sie erlischt”, erinnert dich Demandt an die letzten Tage, „doch wir waren bis zum letzten Moment zusammen und es war ein ganz wunderbares Abschiednehmen.”

Dr. Bärbel Wardetzki

Dr. Bärbel Wardetzki (Foto: SWR)

Für die Psychotherapeutin Dr. Bärbel Wardetzki besteht kein Zweifel, dass Trennungen nicht zwangsläufig in Schlammschlachten und Rosenkriegen ausarten müssen, sondern durchaus gelingen können, wenn ein paar Regeln eingehalten werden: „Derjenige, der sich trennen möchte, sollte das wertschätzend tun, und nicht noch nachtreten und verletzen.” Und auch der Zurückgelassene sollte nicht in Regungslosigkeit erstarren, so die erfahrene Psychotherapeutin, „sondern nach vorne schauen und neue Ziele für sich definieren.”
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Literatur zur Sendung

Dr. Bärbel Wardetzki

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