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SENDETERMIN Di, 28.5.2019 | 15:15 Uhr | SWR Fernsehen

Mein Garten, Dein Garten Scharf, schärfer, Elefantenchilis

Am 18. Mai um 21 Uhr im SWR Fernsehen

SWR Fernsehen MEIN GARTEN, DEIN GARTEN

Verkostung der Elefanten-Chili: keine leichte Aufgabe für Experte Dr. Michael Ernst.

In der zweiten Folge des SWR Gartenwettbewerbs dreht sich alles um außergewöhnliche Gemüsesorten wie lila Kartoffeln, indische Netzgurken und scharfe Elefanten-Chilis. Letzteren haben sich die Nachwuchs-Gärtner aus Stuttgart verschrieben. Sie wollen damit nicht nur den Gartenbau-Experten, sondern auch ihre Konkurrenz beeindrucken. Doch kurz vor der nächsten Bewertungsrunde sind die meisten Chilis noch unreif. Ob ihre selbstangesetzte Brennnessel-Jauche daran etwas ändern kann?


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Die Nachwuchs-Gärtner aus Stuttgart: Joshua Donalies, Fabienne Widera und Patrick Widera.

Auch Claudia Mundinger in Sinzheim muss bangen: Wird die Tomatenspezialistin, deren Garten in der ersten Folge bewertet wurde, dem Experten eine perfekt ausgereifte indische Netzgurke vorlegen können? Noch zeigt sich auf dem anspruchsvollen Gemüse das charakteristische Netzmuster nicht. Auch Gerhard Netta aus Koblenz muss als überzeugter Nicht-Gießer seinen Garten regelmäßig harken, damit der wenige Niederschlag vom Boden ideal aufgenommen werden kann. Ob seine lila Kartoffel die Trockenheit ohne Schaden übersteht? Eine Missernte wäre fatal.

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Tomaten-Spezialistin Claudia Mundinger mit Ehemann Hans-Peter beim Verkosten der ersten Gurke.

Diesmal treffen sich alle bei den Nachwuchs-Gärtnern in Stuttgart. Hinzu kommt auch wieder Gartenbau-Experte Dr. Michael Ernst von der Uni Stuttgart-Hohenheim. Er nimmt den Garten der drei jungen Leute genauestens unter die Lupe. Außerdem bewertet er die drei besonderen Gemüsesorten, die die Wettbewerber mitgebracht haben - von jedem eine. Wer punktet diesmal und kommt damit dem Titel "Bester Gärtner im Südwesten" einen entscheidenden Schritt näher?


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Garten-Experte Dr. Michael Ernst von der Uni Stuttgart-Hohenheim.

Exotische Sorten anbauen! (Tipps von Garten-Experte Dr. Michael Ernst)

  • So genannte "Exoten" stammen meist aus tropischen oder subtropischen Klimazonen. Sie brauchen also einen warmen und geschützten Standort.
  • Damit sich die "Exoten" bei uns wohl fühlen braucht es optimale Bodenverhältnisse. Ein durchlässiger, gut durchlüfteter Boden, eventuell mit einem Pflanzsubstrat verbessert und nicht zu stark aufgedüngt, ist in jedem Fall ein guter Start.
  • Gießen möglichst nur morgens. Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Bei Fruchtgemüse sollte die Stickstoffdüngung verhalten erfolgen sobald die Pflanze einen Fruchtansatz zeigt. Phosphor fördert den Fruchtansatz und Kalium führt zu der gewünschten Schmackhaftigkeit. Eine Bodenprobe gibt Aufschluss darüber, welche Düngung angebracht ist.