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Wie gut fürs Klima ist Ökostrom wirklich? Und leisten wir mit Ökostrom auch tatsächlich einen relevanten Beitrag zur Energiewende? Öko-Checker Tobias Koch bringt Licht ins Dunkel!

TOBIAS KOCH MACHT DEN ÖKOCHECK ... 

…und wagt sich in schwindelerregende Höhe! Der Ökochecker findet heraus, wie Ökostrom aus Windkraft entsteht – und wie der Strom vom Windrad in die heimische Steckdose gelangt. Braucht man dafür einen Ökostromtarif? Im Expertengespräch erfährt Tobi, dass viele Stromanbieter mehr zum Greenwashing als zur Energiewende beitragen. Und er lernt, woran man einen guten Ökostromtarif erkennt. Tobis Devise: Selber machen! Er checkt, wie man mit Solarmodulen selbst Strom produzieren kann und wie viel das für den eigenen CO2-Fußabdruck bringt. 

 ÖKOSTROM – DAS BRINGT ER FÜRS KLIMA  

Strom ist ein „schmutziges Geschäft“: Etwa 40% der CO2-Emissionen in Deutschland gehen auf das Konto der Stromproduzenten. Die Lösung: Sauberer Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Rund die Hälfte unseres Stroms wird mittlerweile mit erneuerbaren Energien produziert. Das macht sich bemerkbar: Durch den Umstieg auf Ökostrom kann ein Drei-Personen-Haushalt zwei Tonnen CO2 einsparen – so viel wie bei einer 10.000 Kilometer weiten Autofahrt entsteht. 

WORAN MAN EINEN GUTEN ÖKOSTROMTARIF ERKENNT 

Aber welcher Ökostromtarif ist der Richtige? Inzwischen bieten die meisten Stromanbieter mindestens einen Ökostromtarif an. Tobi erfährt: Ökostrom hat nur dann einen ökologischen Nutzen, wenn die Versorger das Geld ihrer Kunden auch in nachhaltige Projekte wie den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. Und das tut lange nicht jeder Stromproduzent. Viele kaufen den grünen Strom einfach aus dem Ausland und etikettieren ihren grauen Strom dann einfach um. Bei der Suche nach einem ökofreundlichen Stromtarif helfen Gütesiegel und Vergleichsportale.   

ENERGIEWENDE SELBER MACHEN – SO WIRD MAN ZUM STROMPRODUZENTEN 

Profi-Tipp: Einfach seine eigene Energiewende machen und Strom selber produzieren. Tobi checkt, wie so ein Mitmachmodell aussehen kann. Eigene Solaranlage ohne eigenes Dach, geht das? Tobi besucht eine Energiegenossenschaft und findet heraus: Mit genügend Modulen, könnte er sogar seinen kompletten Jahresverbrauch decken – und damit sogar noch Geld verdienen. 

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