Weihnachtsgeschenke liegen unter einem geschmücktem Christbaum. (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)

Lieferengpässe bei Elektronik und Co.

Diese Weihnachtsgeschenke sollte man jetzt schon bestellen

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG

In diesem Jahr droht Leere unterm Weihnachtsbaum: Wegen Corona sind viele Geschenkklassiker nur mit langem Vorlauf zu haben. Allerdings sind nicht alle Bereiche betroffen.

"Nicht vorrätig" oder "lange Lieferzeit": Wer derzeit im Netz einkauft, braucht häufiger als früher einen langen Atem. Der Online-Handel boomt wie nie. Gleichzeitig gibt es wegen der Corona-Pandemie bei vielen Produkten Lieferschwierigkeiten: Bei Halbleitern zum Beispiel können die Hersteller die große Nachfrage auf den Weltmärkten nicht komplett bedienen.

Dazu kommt, dass auch die Transportlogistik unter Druck geraten ist. Weil viele Häfen coronabedingt nicht unter voller Kapazität arbeiten, liegen viele Produkte derzeit länger als gewöhnlich in Containern herum, bevor sie bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.

Bei Fahrrädern und Elektronik jetzt schon an Weihnachten denken

Die Probleme könnten nicht nur den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Pandemie bedrohen, sondern auch das diesjährige Weihnachtsfest. Denn wer erst im Dezember mit dem Bestellen der Geschenke beginnt, könnte im diesem Jahr ins Schwitzen geraten. Bei vielen Produkten ist es daher sehr sinnvoll, schon jetzt, vier Monate im Voraus, mit dem Shoppen loszulegen.

Das gilt zum Beispiel für Fahrräder: Normalerweise ist ein Kauf im Winter clever, weil dann weniger Räder gekauft werden, was zu günstigen Preisen führen kann. In diesem Jahr können die Händler*innen allerdings schon seit Monaten die Nachfrage kaum bewältigen. Wichtige Einzelteile aus Asien sind derzeit rar; wegen der Pandemie läuft die Produktion vor Ort nur schleppend. Ähnlich ist die Lage bei E-Bikes. Wer also ein Fahrrad verschenken will, muss mit langen Wartezeiten rechnen - und sollte daher bald mit dem Bestellen loslegen.

Playstation und Xbox seit Monaten ausverkauft

Ähnlich sieht die Lage bei Spielekonsolen aus, die in Deutschland zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken gehören: Die neusten Modelle wie Playstation 5 und Xbox Series X sind seit Monaten ausverkauft. Der Halbleitermangel hat die Branche voll getroffen, nur schubweise tröpfeln neue Lieferungen in Europa ein. Wer ein Modell der neuen Generation verschenken will, sollte sich schon jetzt darum bemühen, bei einer der kommenden Tranche dabei zu sein.

Und auch bei anderen Elektronikartikeln könnte es knapp werden: Weil Grafikkarten rar sind, ist es derzeit schwierig, an neue Computer zu kommen. Ähnlich sieht es mit Smartphones aus. Wer vorhat, solche Produkte unter den Weihnachtsbaum zu legen, sollte demnächst bestellen.

Entwarnung bei Schmuck und Beauty-Produkten

Anders ist die Lage bei Schmuck, Uhren oder Beauty-Produkten: Bei diesen Geschenkklassikern zeichnet sich derzeit kein Lieferengpass ab. Mit dem Bestellen kann man also noch ein paar Wochen warten. Allerdings kaufen die meisten solche Geschenke ohnehin erst kurz vor Heiligabend. Darauf sind die Händler*innen eingestellt - und erhöhen die Preise.

Auch in dieser Geschenkkatagorie kann es also ratsam sein, früh zu bestellen. Nicht, weil sonst an Heiligabend lange Gesichter drohen - sondern, weil man so Geld sparen kann. Eine weitere gute Möglichkeit in diesem Zusammenhang ist, mit dem Onlinekauf bis Ende November zu warten. Da bietet der Onlinehandel im Zuge von "Black Friday" und "Cyber Week" viele Rabatte an.

Noch kein Geschenk? Weihnachtsgeschenke, die man nicht kaufen muss

Sie brauchen noch ein Weihnachtsgeschenk, aber die Lust, sich in lange Schlangen vor Geschäften und Testcenter zu stellen, hält sich in Grenzen? Wir hätten ein paar Tipps.  mehr...

STAND
AUTOR/IN
ONLINEFASSUNG