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Was kostet die Pizza bei verschiedenen Anbietern und wo kommen die Preise her? Johannes Zenglein blickt hinter die Kulissen von Edel-Italiener, Lieferdienst und Tiefkühlprodukten.

Im guten italienischen Restaurant kostet eine Pizza, je nach Zutaten, etwa zwischen 8 und 20 Euro. Bei Lieferdiensten wie Domino's liegen die Preise je nach Belag etwa bei fünf bis 10 Euro. Und Tiefkühlpizza gibt es im Discounter schon für unter einem Euro pro Stück im Dreierpack. Wo kommen diese immensen Preisunterschiede her?

Ein Faktor im Preis-Wettbewerb sind die Produktionskosten. Bei der Herstellung von regulären Tiefkühlpizzen aus dem Supermarkt sind fast alle Produktionsschritte automatisiert, das spart natürlich Kosten, gegenüber Pizzen, die von Hand hergestellt werden.

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Außerdem können so in wesentlich kürzerer Zeit viel mehr Pizzen hergestellt werden: Alleine im Jahr 2019 gingen in Deutschland mehr als 540.000.000 Tiefkühlpizzen über den Ladentisch.

Pizza mit frischen Tomaten und Basilikum (Foto: Colourbox)
Die Zutaten sind ein wichtiger Faktor in der Preisgestaltung von Pizza.

Wie hochwertig sind die Zutaten?

Der zweite wichtige Faktor in der Preisgestaltung sind die Zutaten. Auf billigen Fertigpizzen findet sich häufig sogenannter Analogkäse anstelle von richtigem Käse. Dieser wird nicht, wie normaler Käse, aus Milch, Salz und Lab hergestellt und gereift, sondern besteht meistens aus Milcheiweiß und pflanzlichen Fetten. Vor allem in geschmolzenem Zustand ist er schwer vom Originalprodukt zu unterscheiden, jedoch wesentlich kostengünstiger für den Pizza-Hersteller.

Auch bei den anderen Zutaten, vom Mehl im Teig, über die Tomatensauce bis hin zur Salami oder dem Schinken, sind mehr oder weniger große Qualitäts- und Preisunterschiede möglich.

Pizza wird in Steinofen eingeschossen.  (Foto: Colourbox)
Der Steinofen wird idealer Weise mit Buchenholz befeuert.

Echter Steinofen ist teuer

Auch der mit Holz befeuerte Steinofen in guten Pizzerien ist ein Kostenfaktor: In der Pizzeria "Mamma Lina" in Baden-Baden kommen mit Holzlieferung und Wartung des Schornsteins monatlich Ausgaben im vierstelligen Bereich zusammen. Und natürlich haben Restaurants mit Raummiete, Bedienung am Tisch und Möbeln/Ambiente höhere Grundkosten, als Lieferdienste oder Fertigpizza-Hersteller.

Wie viel ihm die Lieblingspizza wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Und: "Wie viel 'Amore' in so einer Pizza steckt, steht natürlich auf keiner Zutatenliste" - so Johannes Zengleins Fazit.

Wer ganz genau wissen will, was in seiner Pizza drinsteckt, macht sie am besten selbst. Hier ein paar Anregungen:

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