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Seit Mitte Juni gibt es keine pauschale Reisewarnung mehr, zumindest, was die meisten europäischen Ziele betrifft. Drei Tipps für alle, die kurzfristig buchen wollen.

Tipp 1: Die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes checken

Leider kann sich der Kunde nicht darauf verlassen, dass nur Reisen angeboten werden, die auch durchführbar sind: Also etwa, dass eine Einreise in ein anderes Land von Deutschland aus überhaupt möglich ist.

Sowohl für Pauschalreise-Angebote, wie auch für selbst zusammengestellte Reisen gilt: Prüfen Sie vor dem Buchen die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.

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Tipp 2: Pauschalreise oder stornierbare Angebote buchen

Wer sicher gehen will, dass er reisen kann und kein Geld verliert, bucht am besten eine Pauschalreise – so kann er bei einer erneuten Reisewarnung kostenlos stornieren. Viele Veranstalter bieten unabhängig von einer Reisewarnung an, dass der Kunde bis 14 Tage vor Reiseantritt vom Vertrag zurücktreten kann. Das gilt für viele Buchungen bis Ende Juni für den Reisezeitraum bis September bzw. Oktober.

Oder der Kunde bucht – etwa bei selbst zusammengestellten Bausteinen – nur stornierbare Angebote. Denn es ist auch nicht ausgeschlossen, dass eine Reise zwar im Prinzip möglich ist, aber der Kunde sie nicht mehr antreten will, wenn er von Einschränkungen vor Ort erfährt.

Tipp 3: Auf das Kleingedruckte achten

Wer in Corona-Zeiten eine Reise bucht, sollte sich die Stornierungsbedingungen genau durchlesen und auch auf Details achten: Manchmal bekommt man bei einem Rücktritt das Geld nur als Gutschein zurück.

Bei den meisten Veranstaltern gilt die Kulanz-Regel auch nur für die Hauptmarke, wie z.B. Tui oder Alltours - aber nicht für tagesaktuell zusammengestellte Angebote, die über X-Veranstalter angeboten werden, beispielsweise X-Tui oder X-Alltours.

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