Eiskugeln in der Waffel (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Patrick Seeger)

DIY-Eis

So gut sind Eismaschinen für zuhause

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Dominik Bartoschek
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Andreas Reinhardt
Bild von Wirtschaftsredakteur Andreas Reinhardt (Foto: SWR)

Hitze im Sommer, da hilft ein kühles Eis. Der Eisbecher muss nicht immer aus der Eisdiele kommen. Es gibt einfache Eismaschinen für den kühlen Genuss daheim. Lohnt sich das?

Das kommt darauf an, wie oft die Eismaschine im Einsatz ist. Einige der Maschinen kosten um die 300 Euro. Wer nur gelegentlich Eis isst und die Maschine viel ungenutzt rumstehen lässt, zahlt da ganz sicher drauf. In dem Fall ist die Eisdiele oder das Supermarkt-Eis die bessere Wahl.

Wer aber wirklich gerne, oft und viel Eis isst, kann nach einer gewissen Zeit bestimmt ein bisschen Geld sparen mit einem eigenen Gerät. Das Eis ist nämlich definitiv billiger als aus der Eisdiele. Auch die anfallenden Energiekosten sind einigermaßen überschaubar.

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Was für die eigene Eismaschine spricht

Eis selbst herstellen ist eine tolle Sache für all diejenigen, die gerne experimentieren, gerne ungewöhnliches ausprobieren und kombinieren. Denn mit so einer Maschine lassen sich individuelle Sorten herstellen, die es in keinem Supermarkt oder Eisdiele gibt.

Das vielleicht wichtigste Argument: Wer sein Eis selbst macht, hat genau in der Hand, welche Zutaten drinsteckt. Das ist gut für Leute, die wegen Allergien bestimmte Zutaten meiden müssen. Oder wer Wert auf 100 Prozent Bio-Zutaten legt oder darauf, dass nicht so viel Zucker im Eis steckt. Für all diese Menschen ist die eigene Eismaschine definitiv eine gute Wahl.

Eismaschinen mit oder ohne Kompressor

Die Geräte mit Kompressor können mehr, nämlich die Zutaten rühren und kühlen gleichzeitig. Die machen laut Stiftung Warentest das bessere Eis. Sie sind dafür aber deutlich teurer und nehmen auch viel Platz in Küche weg. Sie haben etwa die Ausmaße einer Mikrowelle.

Die Geräte ohne Kompressor können nur rühren, aber nicht kühlen. Deshalb muss der Behälter vorher mindestens 12 Stunden in der Tiefkühltruhe vorfrieren. Das macht die Geräte günstiger und kleiner. Aber es macht sie auch weniger spontan und das Eis wird, laut Stiftung Warentest, nicht so gut wie mit den Kompressor-Geräten.

Diese Vor- und Nachteile muss man auf jeden Fall miteinander abwägen, bevor man sich für eine der beiden Techniken entscheidet.

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