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Baden-Württemberg will Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige mit bis zu 30.000 Euro Soforthilfe unterstützen. Wie läuft die Beantragung? Die wichtigsten Infos für Betroffene.

Viele, vor allem kleiner Unternehmen, stürzt die Corona-Pandemie in eine existentielle Krise. Geschäfte, Fitnessstudios, Friseure und andere Dienstleistungsbetriebe sind geschlossen. Die Einnahmen sind weg, die Ausgaben laufen weiter.

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Um Insolvenzen zu vermeiden, hat das Land Baden-Württemberg nun Soforthilfen für Kleinunternehmen und Solo-Selbständige auf den Weg gebracht. Ziel sei es, die Liquidität aufrecht zu erhalten und die wirtschaftliche Existenz der kleineren Unternehmen zu sichern, so Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut im SWR. Geld dürfe dabei keine Rolle spielen.

Wieviel Geld gibt es?

Solo-Selbstständige und kleinere Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten sollen einen fixen Betrag zwischen 9.000 und 30.000 Euro als Soforthilfe bekommen. Der Betrag ist abhängig von der Zahl der Beschäftigten und muss nicht wieder zurückbezahlt werden. Ziel sei es durch diese Unterstützung, die Liquidität der Betroffenen aufrecht zu erhalten und die wirtschaftliche Existenz der kleineren Unternehmen zu sichern.

Wie viel Geld können Unternehmen für die Corona-Krise beantragen?

Die Förderung erfolgt im Rahmen eines einmaligen Zuschusses in Höhe von

• 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Solo-Selbstständige,

• 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigen,

• 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigen,

• 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigen,

Wo beantrage ich das Geld?

Ab kommenden Mittwoch können Anträge über die Kammern gestellt werden. Es gibt außerdem eine Corona-Hotline für Unternehmen beim Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. Unter der gebührenfreien Telefon-Nummer 0800 40 200 88 werden Fragen zu finanziellen Hilfen beantwortet.

Wann bekomme ich das Geld, um durch die Corona-Krise zu kommen?

Gegenüber dem SWR sagte das Wirtschaftsministerium: Der Workflow sei unbürokratisch und komplett elektronisch. So sollen die Anträge innerhalb weniger Tage bearbeitet sein. Gerade am Anfang sollten sich die Antragssteller aber auf kleinere Verzögerungen einstellen, weil sehr viele Anträge erwartet werden.

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