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Auch wenn der einkaufsfreie Gründonnerstag gekippt ist: Vor den Feiertagen kann es in den Supermärkten ziemlich voll werden. Fünf Tipps, wie Sie dem Ansturm entkommen können.

Vor den Feiertagen Lebensmittel einkaufen, kann schnell zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Das zweite Corona-Ostern sollte dabei keine Ausnahme werden. Doch es gibt einige Faustregeln, um langen Schlangen zu entgehen.

1. Gutes Timing ist die halbe Miete

Wer sich im Supermarkt mit den Zutaten fürs Festtagsmenü eindecken will, der sollte auf den richtigen Zeitpunkt achten. Experten empfehlen, an den Tagen vor Karfreitag am späten Vormittag und frühen Nachmittag einkaufen zu gehen. Zu dieser Zeit sind für gewöhnlich wenige Kunden im Laden.

Noch bessere Karten für ein stressfreies Ostershopping haben Frühaufsteher. Denn um sieben Uhr morgens, wenn die Supermärkte in den Städten für gewöhnlich öffnen, ist das Kundenaufkommen am geringsten.

In Märkten mit langen Öffnungszeiten bis 22 Uhr ist auch die letzte halbe Stunde vor der Schließzeit eine sichere Bank für einen eher ruhigen Einkauf. Meiden sollte man dagegen die Mittagspause und die Zeit ab 16:30 Uhr, wenn viele Menschen Feierabend haben.

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2. Lieferdienste in Anspruch nehmen

Wer sich dem Feiertagsshoppingstress komplett entziehen will, der sollte nach Lebensmittel-Lieferdiensten Ausschau halten. Johannes Kunkel von Lieferladen.de in Stuttgart rät, sich rechtzeitig Liefertermine zu sichern. Es sei ratsam, sich so früh wie möglich festzulegen und darum zu bemühen. Dasselbe gilt für den Lieferservice von Rewe.

Auch wer seinen Osterbraten vom Metzger des Vertrauens haben möchte, sollte bald zum Hörer greifen. Noch werden Bestellungen aufgenommen. Schlange stehen am Ostersamstag ist trotzdem kaum zu vermeiden, es sei denn, man kauft früher ein und friert ein.

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3. Essen beim Tiefkühllieferanten bestellen

Eine weitere Möglichkeit sind Bestellungen bei Tiefkühlkost-Lieferdiensten wie Bofrost oder Eismann – da kommt der Braten möglicherweise sogar mit Trockeneis per Post.

Wer es frisch will, bestellt das Osterlamm im Restaurant um die Ecke. Auch hier sollte man sich allerdings nicht mehr zu viel Zeit damit lassen, eine Bestellung aufzugeben.

4. Das Internet um Rat fragen

Wer auf den Einkauf im Laden nicht verzichten kann, kann bei der Suche nach dem perfekten Einkaufszeitpunkt auch das Internet befragen. Internetsuchmaschinen geben Infos, wann der Lebensmittelladen der Wahl stark frequentiert ist.

Bei Google oder dem Microsoft-Konkurrenten Bing lassen sich Infos zu den Stoßzeiten der Geschäfte einholen. Ein Balkendiagramm zeigt genau an, in welcher Stunde normalerweise viele Kunden den Laden bevölkern und in welchen wenig los sein sollte.

Eine Girokarte an den Bezahl-Terminal an der Kasse eines Supermarktes gehalten. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand)
Ist an der Kasse der größte Zeitfresser: Das Zahlen mit Karte oder bar. picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

5. Die richtige Kasse wählen

Auch am Ende des Einkaufs lassen sich Zeitaufwand und Stress noch reduzieren: durch die Wahl der richtigen Kasse. Der US-amerikanische Mathematiker Dan Meyer hat sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und einige Faustregeln formuliert, mit deren Hilfe man nur selten an die langsamste Schlange gerät:

  • Links Halten! Weil die meisten Rechtshänder sind, stellen sie sich intuitiv eher an den rechten Kassen an. Links ist daher meist weniger los.
  • Auf den Bauch legen! Die Einkäufe sollten mit dem Barcode nach unten aufs Band gelegt werden. Das spart Zeit, weil die Kassierer die Produkte nicht erst wenden oder den Code im Zweifel erst suchen müssen.
  • Lieber volle Bänder als leere Körbe! Was beim Kassieren Zeit frisst, sind Begrüßung, Bezahlvorgang und Verabschiedung. Das Scannen der Ware geht dagegen sehr schnell. Wer also die Wahl hat, zwischen einer Kasse mit vielen Leuten, die wenig kaufen, oder einem Band, vor dem wenige Großeinkäufer stehen, sollte sich unbedingt bei letztgenanntem anstellen.

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